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Flughafen Weeze (NRN) - News und Infos
Über 2,2 Millionen Passagiere flogen 2025 ab Weeze – ein Plus von 75 Prozent gegenüber 2019. Was einst die RAF(Royal Air Force)-Basis Laarbruch war, ist heute der am schnellsten gewachsene Regionalflughafen Deutschlands. Ryanair stationiert hier sieben Boeing 737 und bedient über 40 Ziele von Mallorca bis Marrakesch. Wer ab dem Niederrhein in den Urlaub startet, parkt direkt am Terminal – schon ab 69 € für 7 Tage.
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Von der RAF-Basis zum Rekordflughafen: Die ungewöhnliche Geschichte des Airport Weeze
Kaum ein deutscher Flughafen hat eine so außergewöhnliche Entstehungsgeschichte wie der Airport Weeze. Wo heute Urlauber nach Mallorca, Thessaloniki oder Marrakesch starten, landeten bis 1999 Tornado-Jagdbomber und Harrier-Senkrechtstarter der Royal Air Force. Die RAF Station Laarbruch wurde 1954 als NATO-Stützpunkt im Kalten Krieg errichtet – finanziert aus deutschen Reparationsmitteln, gebaut nach britischen Besatzungsanordnungen. Zeitweise war Laarbruch mit rund 65 Tornados einer der mächtigsten RAF-Stützpunkte der NATO überhaupt. Rund 5.000 Militärangehörige und ihre Familien lebten hier am Niederrhein, nur wenige Kilometer von der niederländischen Grenze entfernt.
Als nach der Wiedervereinigung die Briten 1994 den Abzug ankündigten und 1999 die Basis endgültig schlossen, drohte der Region ein wirtschaftliches Vakuum: 6.300 Menschen verließen Weeze. Doch die Lokalpolitik hatte vorgesorgt. Bereits 1993 war die Flughafen Niederrhein GmbH gegründet worden, um Nutzungskonzepte für das 620 Hektar große Areal zu entwickeln. Das Besondere: Anders als beim vergleichbaren Konversionsprojekt RAF Wildenrath, das mit 85 Millionen D-Mark Landesmitteln gefördert wurde, finanzierte in Weeze eine niederländische Investorengruppe den Umbau weitgehend aus privaten Mitteln. Der Rüstungsunternehmer Herman Buurman erwarb 2001 das Gelände und hält bis heute 99,93 Prozent der Betreibergesellschaft.
Am 1. Mai 2003 hob der erste Linienflug ab – eine Ryanair-Maschine nach London. Die Passagiere wurden zunächst in einem provisorisch hergerichteten Militärhangar abgefertigt, bevor im August 2003 das neue 15.000 Quadratmeter große Terminal eröffnete. Was folgte, war ein Wachstum, das in der deutschen Flughafenlandschaft seinesgleichen sucht: von 200.000 Passagieren im ersten Jahr über die Millionenmarke 2008 auf den Rekord von 2,9 Millionen im Jahr 2010.
Ryanair und sonst nichts: Das Ein-Airline-Modell als Stärke und Risiko
Der Airport Weeze ist in Deutschland ein Unikum: Er ist der einzige internationale Verkehrsflughafen, der faktisch von einer einzigen Fluggesellschaft betrieben wird. Ryanair bedient rund 90 Prozent aller Flugbewegungen und ist seit Februar 2007 mit einer Homebase in Weeze vertreten – damals die 19. europäische Basis des irischen Low-Cost-Carriers.
Im Sommer 2025 stationierte Ryanair sieben Boeing 737 in Weeze, um bis zu 30 tägliche Flüge in der Hochsaison abzuwickeln. Das Streckennetz umfasst 44 Destinationen in 12 Ländern – ausschließlich Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ohne Umsteigeoptionen, ein klassisches Low-Cost-Modell. Die Top-Ziele 2025 nach Flugfrequenz: Palma de Mallorca führte mit über 100 geplanten Sommerflügen, gefolgt von Girona (81 Abflüge), Alicante (60 Flüge), Málaga und London Stansted. Seit 2025 neu im Programm sind Crotone in Kalabrien, Paphos auf Zypern, Sarajevo und Olsztyn in den Masuren.
Die Abhängigkeit von einem einzigen Carrier hat zwei Seiten. Einerseits bedeutet sie operationelle Effizienz: kurze Turnaround-Zeiten, standardisierte Prozesse, einen durchschnittlichen Sitzladefaktor von nahezu 90 Prozent. Andererseits haben Kapazitätsentscheidungen von Ryanair unmittelbare Auswirkungen auf den gesamten Flughafen. Als die Bundesregierung 2011 die Luftverkehrssteuer einführte, reduzierte Ryanair den Flugplan drastisch – die Passagierzahlen brachen um fast 500.000 ein. Auch im Winter 2025/26 strich Ryanair mehrere Routen ab deutschen Flughäfen, darunter einzelne Strecken ab Weeze, als Reaktion auf die aus Ryanair-Sicht zu hohen Standortkosten in Deutschland.
Trotzdem überwiegt der positive Trend: Für 2026 plant Ryanair die Erweiterung des Streckennetzes und Frequenzerhöhungen auf stark nachgefragten Routen. Besonders der Ausbau der Kooperation mit Reiseveranstaltern für Pauschalreisen ab Weeze gilt als strategischer Wachstumshebel.
Wohin fliegt man ab Weeze? Das Streckennetz im Überblick
Das Destinationsprofil des Airport Weeze ist klar auf Ferienreisen ausgerichtet. Das Streckennetz gliedert sich in folgende Regionen:
Spanien bildet das Rückgrat mit Palma de Mallorca, Alicante, Málaga, Girona, Reus, Sevilla, Fuerteventura, Ibiza, Teneriffa Süd und Asturien. Mallorca allein generiert mehr Passagiere als viele Einzeldestinationen zusammen.
Italien ist mit sieben Zielen vertreten: Bergamo, Bari, Cagliari, Pescara, Trapani, Ancona und seit 2025 neu Crotone in Kalabrien – ein Geheimtipp für Reisende, die das unberührte Süditalien zwischen Ionischem Meer und Sila-Nationalpark entdecken möchten.
Griechenland wird mit Thessaloniki, Chania (Kreta), Korfu, Kos und Rhodos bedient. Thessaloniki gehört zu den meistgeflogenen Strecken ab Weeze.
Kroatien mit Dubrovnik, Pula, Zadar und Zagreb bietet sowohl Strand- als auch Städtereiseziele.
Marokko ist für den Airport Weeze eine strategisch wichtige Zielregion: Mit Marrakesch, Agadir, Fes, Tanger, Rabat, Nador, Oujda und Essaouira stehen acht marokkanische Destinationen im Programm – mehr als an manch größerem deutschen Flughafen.
Ergänzt wird das Netz durch Großbritannien (London Stansted, Edinburgh), Portugal (Faro, Porto), Frankreich (Béziers), Irland (Dublin), Albanien (Tirana), Bosnien (Sarajevo), Zypern (Paphos) und Polen (Olsztyn/Masuren).
2025 in Zahlen: Neuer Passagierrekord am Niederrhein
Die Jahresbilanz 2025 des Airport Weeze liest sich eindrucksvoll: 2.245.735 Fluggäste – ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2024: 1.970.864) und ein Anstieg von 75 Prozent gegenüber dem letzten Vor-Pandemie-Jahr 2019. Damit hat der Flughafen erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder die Zwei-Millionen-Marke überschritten. Die Zahl der Flugbewegungen stieg auf über 27.000 Starts und Landungen (2024: rund 24.000).
Der stärkste Monat war der August mit über 240.000 Passagieren. Die durchschnittliche Auslastung lag bei knapp 90 Prozent – ein Wert, der zeigt, dass Ryanair die Kapazitäten am Niederrhein sehr gezielt einsetzt. Für 2026 erwartet CEO Dr. Sebastian Papst eine weitere, moderate Steigerung der Passagierzahlen.
Zum Vergleich: Die bisherige Rekordzahl von 2,9 Millionen aus dem Jahr 2010 ist noch nicht wieder erreicht. Damals hatte Ryanair neun Flugzeuge in Weeze stationiert, bevor die Luftverkehrssteuer ab 2011 den Abwärtstrend einleitete. Die Corona-Pandemie 2020 zwang den Flughafen sogar zu einer 90-tägigen Komplettschließung. Dass der Airport heute dennoch stärker dasteht als vor der Pandemie, verdankt er zwei Faktoren: Ryanairs strategischer Fokussierung auf Regionalflughäfen in Deutschland und einem unerwarteten Nachbarschaftseffekt – seit die Niederlande ihre Luftverkehrssteuer 2023 deutlich erhöhten, weichen viele niederländische Reisende auf das grenznahe Weeze aus.
Mehr als ein Flughafen: Airport City Weeze und das Rheinmetall-Werk
Das 620 Hektar große Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes wird nur zum Teil für den Flugbetrieb genutzt. Rings um den Flughafenkern hat sich eine Airport City mit mehr als 500 Bestandsgebäuden entwickelt, in der Logistik-, Gewerbe- und Industrieunternehmen angesiedelt sind. Die mit Abstand spektakulärste Ansiedlung: Seit Juli 2025 produziert der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall auf dem Flughafengelände Rumpfmittelteile für den F-35 Lightning II – den modernsten Kampfjet der Welt.
Das 200 Millionen Euro teure Werk, errichtet in weniger als 18 Monaten Bauzeit, umfasst 30.000 Quadratmeter Produktionsfläche und schafft über 400 hochqualifizierte Arbeitsplätze. Es ist die erste außeramerikanische Fertigungsstätte für diese Kernkomponente des F-35, in Partnerschaft mit Northrop Grumman und Lockheed Martin. Jährlich sollen bis zu 36 Rumpfmittelteile vom Band laufen – für die deutsche Bundeswehr und verbündete NATO-Staaten. NRW-Ministerpräsident Wüst bezeichnete das Projekt als Beleg dafür, dass das ursprüngliche Konversionskonzept des „Euregionalen Zentrums für Luftverkehr, Logistik und Gewerbe" aufgegangen sei.
Ebenfalls auf dem Gelände: die größte Photovoltaikanlage Nordrhein-Westfalens. Der Flughafen ist seit 2018 rechnerisch CO₂-neutral. Die 2011 errichtete Solaranlage hat eine Leistung von 14 Megawatt und produziert jährlich rund 13 Millionen Kilowattstunden Strom – mehr als das Dreifache des gesamten Flughafenverbrauchs. 2016 kam ein solares Carportsystem auf dem Parkplatz P2 mit 1.350 überdachten Stellplätzen und 4 Megawatt Leistung hinzu, Ende 2023 eine weitere Eigenverbrauchsanlage mit 4,74 Millionen Kilowattstunden. Insgesamt erzeugen über 75.000 Solarpanele am Airport Weeze mehr als 18 Megawatt Strom.
Und dann ist da noch Parookaville: Das seit 2015 jährlich im Juli stattfindende Elektro-Musikfestival hat sich mit 225.000 Besuchern (2023) zu einem der größten Festivals Europas entwickelt. Das Festivalgelände liegt auf dem ehemaligen Militärareal – dort, wo früher Tornados in ihren Bunkern standen, tanzen heute 75.000 Menschen pro Tag zu David Guetta, Armin van Buuren und Charlotte de Witte.
Terminal und Infrastruktur: Klein, aber effizient
Der Airport Weeze setzt auf Überschaubarkeit als Wettbewerbsvorteil. Es gibt genau ein Terminal, eine Start- und Landebahn (2.440 Meter plus je 275 Meter Stopway an beiden Enden) und neun Flugzeug-Stellplätze auf dem Vorfeld. Die Abfertigungshalle ist für 2,5 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt – eine Kapazität, die mit den aktuellen 2,2 Millionen bereits gut beansprucht wird. 16 Check-in-Schalter stehen zur Verfügung.
Was Reisende am Airport Weeze schätzen: Die Wege sind kurz. Vom Parkplatz zum Gate dauert es selten mehr als 20 Minuten, die Sicherheitskontrollen sind in der Regel innerhalb weniger Minuten passiert. Im Terminal gibt es ein Panoramarestaurant im Obergeschoss mit Blick auf das Vorfeld, ein Airport Bistro, den Chacalli Duty-Free-Shop auf über 500 Quadratmetern und eine Besucherterrasse.
Was man wissen sollte: Es gibt keine Fluggastbrücken. Sechs der neun Stellplätze werden per Busboarding erreicht, nur drei Positionen liegen fußläufig am Terminal. Der Flughafen empfiehlt, mindestens 2,5 Stunden vor Abflug am Airport zu sein – besonders morgens und nachmittags, wenn die Abfertigungswellen der Ryanair-Flüge zusammenfallen.
Der Flugbetrieb ist auf die Tageszeit zwischen 6 und 23 Uhr beschränkt. Je nach Wochentag starten sechs bis fünfzehn Maschinen pro Tag.
Anreise: Auto bevorzugt, ÖPNV mit Geduld
Der Airport Weeze liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten Nordrhein-Westfalens, rund 6 Kilometer südwestlich der Gemeinde Weeze und nur 8 Kilometer von der Autobahn A57 entfernt. Düsseldorf ist etwa 80 Kilometer entfernt, die Ruhrgebietsstädte Duisburg und Essen liegen teils sogar näher. Und bemerkenswert für einen deutschen Flughafen: Die niederländischen Städte Nimwegen (33 km), Arnheim und Venlo sind deutlich näher als Düsseldorf – was die wachsende Bedeutung des niederländischen Einzugsgebiets erklärt.
Die Hauptzufahrt erfolgt über die A57 (Ausfahrt 3 Goch/Weeze oder Ausfahrt 4 Uedem/Weeze), dann über die L361 zum Flughafengelände. Die Beschilderung ab der Autobahnabfahrt ist gut.
Die ÖPNV-Anbindung ist – freundlich ausgedrückt – ausbaufähig. Es gibt keinen Bahnanschluss am Flughafen. Die nächsten Bahnhöfe sind Weeze (6 km) und Kevelaer, verbunden über den Niers-Express RE10 nach Düsseldorf über Krefeld. Vom Bahnhof Weeze fährt die Buslinie SW1 zum Airport (stündlich, letzte Fahrt 22:20 Uhr). Der Schnellbus SB46 verbindet Nimwegen über Goch und den Flughafen mit Kevelaer (alle 2 Stunden). Einen Shuttle-Bus nach Düsseldorf Hauptbahnhof gibt es vier- bis fünfmal täglich (75 Minuten Fahrtzeit, 24 Euro pro Fahrt). Kurz: Wer nach Weeze fliegt, kommt am besten mit dem eigenen Auto.
Parken am Flughafen Weeze: Direkt, günstig, unkompliziert
Genau hier liegt einer der großen Vorteile des Airport Weeze gegenüber den Großflughäfen der Region. Der Flughafen verfügt über rund 7.000 Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Terminals, aufgeteilt auf vier Bereiche:
P Terminal liegt in erster Reihe, nur wenige Schritte vom Eingang entfernt – ideal für Abholer, Kurzparker und Reisende mit eingeschränkter Mobilität.
P1 bietet rund 1.000 Stellplätze direkt am Terminal. Die Gebühren orientieren sich am Kurzparktarif: 3 Euro pro Stunde, Tagesmaximum 18 Euro, 7 Tage ab 70 Euro.
P2 ist der Langzeitparkplatz – mit dem Bonus, dass 1.350 Stellplätze durch das solare Carportsystem überdacht sind. Das Auto steht also wettergeschützt unter Solarpanelen. Tarife ab 45 Euro pro Woche.
P3 liegt etwas weiter entfernt und bietet die günstigsten Tarife für Langzeitparker.
Bei der Einfahrt fallen 4 Euro pro Fahrzeug an, die eine Stunde freies Parken auf allen Parkplätzen beinhalten. Gezahlt wird an Kassenautomaten im Terminal oder auf den Parkplätzen – bar, per EC-Karte oder Kreditkarte (VISA, Mastercard). Die Parkanlage wird nicht bewacht, verfügt aber über E-Ladestationen, deren Verfügbarkeit per App einsehbar ist.
Über park-sleep-fly.de lassen sich Parkplätze am Flughafen Weeze bereits ab 69 Euro für 7 Tage im Voraus buchen – mit kostenfreier Stornierung und Umbuchung bis zum Anreisetag.
Für wen lohnt sich der Flughafen Weeze?
Der Airport Weeze ist kein Flughafen für alle. Er ist ein Flughafen für eine sehr konkrete Zielgruppe – und für die ist er schwer zu schlagen:
Preisbewusste Urlaubsreisende aus dem Niederrhein, dem westlichen Ruhrgebiet und den angrenzenden Niederlanden finden hier Ryanair-Direktflüge zu Preisen, die an größeren Flughäfen selten zu haben sind. Wer nach Málaga, Palma, Thessaloniki oder Marrakesch will, zahlt ab Weeze häufig deutlich weniger als ab Düsseldorf oder Köln/Bonn.
Niederländische Reisende profitieren doppelt: Die grenznahe Lage macht Weeze oft schneller erreichbar als Amsterdam-Schiphol oder Eindhoven, und seit der Erhöhung der niederländischen Luftverkehrssteuer sind Flüge ab dem deutschen Weeze preislich attraktiver als vergleichbare Verbindungen ab niederländischen Airports.
Familien und Wenig-Flieger, die den Stress der Großflughäfen scheuen, schätzen die überschaubare Größe, die kurzen Wege und die entspannte Atmosphäre. Check-in, Sicherheitskontrolle, Gate – in Weeze ist das in 20 Minuten erledigt, nicht in 60.
Sonnen- und Strandreisende finden im Streckennetz genau das, was sie suchen: Mittelmeer, Kanaren, Marokko – alles Punkt-zu-Punkt, ohne Umsteigen.
Wer allerdings Langstrecke, Geschäftsreisen, Umsteigeverbindungen oder Flüge mit Network-Carriern benötigt, ist am Düsseldorf Airport (77 km) oder Köln/Bonn besser aufgehoben. Weeze ist und bleibt ein spezialisierter Ferienflughafen – und genau darin liegt seine Stärke.