Flughafen Zürich setzt auf neue CT-Technologie: Mehr Komfort & Sicherheit für Reisende
Inhaltsverzeichnis
Modernisierung am Flughafen Zürich 🚀
Der Flughafen Zürich startet in eine neue Ära der Sicherheitskontrolle. Mit dem Einbau modernster CT-Scanner (Computertomografie-Technologie) optimiert die Flughafen Zürich AG effizient und nachhaltig den Ablauf am Sicherheitscheckpoint. Die Umrüstung begann Anfang Dezember, und bereits das erste von vier Geschossen wurde erfolgreich in Betrieb genommen. Insgesamt werden bis Sommer 2026 alle 26 Sicherheitslinien auf den neuesten technischen Stand gebracht.
CT-Technologie: Effizienz bei gleichbleibender Sicherheit
Die neuen CT-Scanner ermöglichen eine dreidimensionale Analyse des Handgepäcks. Damit gehören das lästige Auspacken von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten bald der Vergangenheit an. Passagiere profitieren von einem deutlich beschleunigten Ablauf und mehr Komfort. Zudem bleiben die Sicherheitsstandards unverändert hoch. Die Geräte sind sogar für die Überprüfung von Flüssigkeitsbehältern bis 2 Liter Fassungsvermögen zertifiziert.
Wichtige Übergangsregel: Die 100ml-Grenze bleibt
Während der laufenden Umbauphase gilt weiterhin die 100-Milliliter-Regel. Da noch nicht alle Kontrolllinien ausgestattet sind, kann derzeit nicht garantiert werden, dass jeder Passagier an einem CT-fähigen Gerät kontrolliert wird. Bis Sommer 2026 soll dieser Übergang abgeschlossen sein – danach wird die Regelung angepasst.
Neuerungen im Sicherheitskonzept

Neben den CT-Scannern führen die Verantwortlichen zusätzliche Innovationen ein:
- Security Scanner: Diese ergänzen die bestehenden Metallsensoren und weisen auf einem neutralen Piktogramm die betroffenen Körperstellen aus – schnell, effizient und ohne Datenschutzbedenken.
- Remote Screening: Die Sicherheitskräfte prüfen die Röntgenbilder künftig in separaten Räumen. Das sorgt für konzentrierteres Arbeiten, ergonomischere Arbeitsbedingungen und einen beschleunigten Ablauf für Passagiere.
Umbau während des laufenden Betriebs
Die Modernisierung erfolgt etappenweise bei laufendem Betrieb. Bis Sommer 2026 werden sukzessive alle Ebenen umgerüstet. Während dieser Zeit kann es zu kurzfristig längeren Wartezeiten kommen. Insgesamt investiert der Flughafen Zürich rund 34 Millionen Franken – eine Investition in die Zukunft, die langfristig Wartezeiten verkürzt und den Reisekomfort erheblich steigert.
Reise-Tipp: Entspannt starten trotz Umbau ⏰
Gerade in Zeiten baulicher Anpassungen lohnt es sich, etwas früher am Flughafen zu sein – oder gleich komfortabel in der Nähe zu übernachten und sicher zu parken. Für Passagiere, die ab Zürich (ZRH) fliegen, empfehlen sich folgende Park- und Hotelangebote mit optimaler Anbindung an den Airport:
Empfohlene Hotels mit Parkangebot in Flughafennähe
- Dorint Airport-Hotel Zürich: Nur wenige Minuten vom Terminal entfernt, 24-Stunden-Rezeption, Fitnessbereich rund um die Uhr und optionales Frühstück. Ideale Kombination aus Komfort und Funktionalität – perfekt für Frühflieger.
Empfohlene Parkmöglichkeiten am Flughafen Zürich
| Parkanbieter | Besonderheiten | Preis (7/14 Tage) |
|---|---|---|
| Private Parking P&R Parkplatz Zürich | Videoüberwacht, gesicherter Zugang, 7 Minuten Transferzeit | CHF 115.5 / CHF 199.5 |
| Airparks Parkplatz Hilton Zurich Airport | Beleuchtet, regelmäßig kontrolliert, Shuttle inklusive | CHF 168 / CHF 278.25 |
| Dorint Airport-Hotel Zürich Tiefgarage | Abgeschlossene, videoüberwachte Tiefgarage, Tramtransfer inklusive | CHF 138.6 / CHF 212.1 |
Praktische Hinweise ✈️
Der Flughafen Zürich beweist mit seiner umfassenden Modernisierung Innovationsgeist und Weitsicht. Die Integration der CT-Technologie erhöht sowohl Sicherheit als auch Komfort und dient als Vorlage für internationale Standards. Bis zur vollständigen Umstellung sollten Reisende jedoch genug Pufferzeit einplanen und ihre Anreise vorausschauend gestalten – etwa durch die Kombination aus Hotelübernachtung und Parkplatzbuchung.
Begriffserklärungen
- CT-Scanner: Ein Computertomograf, der Handgepäck dreidimensional darstellt, um gefährliche Gegenstände effizienter zu erkennen.
- Remote Screening: Sicherheitskontrolle, bei der das Personal die Bildauswertung aus einem getrennten Raum vornimmt.
- Security Scanner: Gerät zur Detektion metallischer und nichtmetallischer Objekte am Körper, ohne visuell-private Merkmale anzuzeigen.
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