Flughafen Dortmund (DTM): Vier neue Servicekaufleute im Luftverkehr, alle bleiben
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste auf einen Blick
Am 9. Juli 2026 hat der Flughafen Dortmund (DTM) vier frisch geprüfte Servicekaufleute im Luftverkehr verabschiedet: Daniel Heitkötter, Lennard Pelkmann, Tim Petersen und Michèle Scheffler haben ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich beendet. Alle vier bleiben dem Airport erhalten, in der Passagierabfertigung, im Ramp-Bereich, in der Ausweisstelle und im EASA-Groundhandling-Projekt. Zeitgleich startet mit Beginn der Sommerferien 2026 die Bewerbungsphase für den Ausbildungsjahrgang 2027.
Vier neue Servicekaufleute im Luftverkehr am Flughafen Dortmund
Wenn du am Dortmund Airport (DTM) einsteigst und alles wie geölt läuft, steckt dahinter ein Team, das nicht vom Himmel fällt. Es wird ausgebildet. Genau dieses Kapitel hat am 9. Juli 2026 einen Meilenstein gesetzt: Vier junge Nachwuchskräfte dürfen sich nun offiziell Servicekaufleute im Luftverkehr nennen. Daniel Heitkötter, Lennard Pelkmann, Tim Petersen und Michèle Scheffler haben ihre dreijährige Ausbildung am Flughafen Dortmund bestanden. ✈
Die Glückwünsche kamen aus der ersten Reihe des Hauses: Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber, Ausbildungskoordinatorin Jana Lewin und Betriebsratsvorsitzende Ricarda Koch würdigten die vier für ihren Abschluss. Servicekaufmann bzw. Servicekauffrau im Luftverkehr ist ein bundesweit anerkannter dualer Ausbildungsberuf, der kaufmännisches Know-how mit dem operativen Alltag im Luftverkehr verbindet. Ein Berufsbild, das ohne Airport gar nicht existiert und im Ruhrgebiet mit dem DTM einen sehr konkreten Lernort hat, ganz im Sinne des Airport-Selbstverständnisses: näher als du denkst. Alle weiteren News rund um den Standort findest du in der Kategorie Flughafen Dortmund (DTM) ✈ News.
Drei Jahre Praxis quer durch den Flughafenbetrieb

Drei Jahre lang haben die vier den Flughafen einmal komplett durchwandert, und zwar nicht als Zaungäste, sondern als handelnde Mitarbeitende. Die Ausbildung verbindet Berufsschule mit betrieblicher Praxis, und die Praxis fand am DTM in einer ganzen Bandbreite an Stationen statt. Passagierabfertigung und Flugzeugabfertigung stehen dabei für das operative Rückgrat, Verkehrsleitung, Buchhaltung und Marketing zeigen, wie viel Airport eigentlich hinter den Kulissen passiert.
- Passagierabfertigung (Check-in, Gate-Prozesse)
- Flugzeugabfertigung (Ramp, Groundhandling)
- Verkehrsleitung
- Buchhaltung
- Marketing
Lennard Pelkmann hebt genau diese Abwechslung als prägend hervor: Am Flughafen sei jeder Tag anders, mal Passagierservice, mal die Arbeit hinter den Kulissen. Michèle Scheffler beschreibt einen anderen Aspekt: Man werde von Anfang an in alle Abläufe mitgenommen, bekomme früh Verantwortung übertragen und lerne dadurch schnell dazu. Beides zusammen ergibt das typische Profil, das dieser Beruf verlangt: kaufmännisch strukturiert, operativ zupackend und stressstabil auch dann, wenn im Terminal gerade zwei Flüge gleichzeitig boarden.
Alle vier Absolventen bleiben: Ihre neuen Positionen am DTM
Eine Übernahmequote von 100 Prozent ist in der Luftfahrtbranche kein Selbstläufer, und der Dortmund Airport macht daraus keine Show, sondern eine klare Personalentscheidung. Alle vier Absolventen starten unmittelbar in feste Anschlussrollen und decken damit vier sehr unterschiedliche Kernbereiche des Betriebs ab: Passagierabfertigung, Operations am Vorfeld, sicherheitsrelevante Verwaltung und ein regulatorisches Projekt rund um das europäische Groundhandling.
| Name | Neue Position | Bereich |
|---|---|---|
| Michèle Scheffler | Check-in- und Gate-Agent | Passagierabfertigung |
| Daniel Heitkötter | Ramp Agent | Operations / Flugzeugabfertigung |
| Tim Petersen | Mitarbeiter Ausweisstelle | Sicherheitsinfrastruktur / Verwaltung |
| Lennard Pelkmann | Projektmitarbeiter | EASA Groundhandling (Projekt) |
Konkret heißt das: Michèle Scheffler verstärkt die Passagierabfertigung als Check-in- und Gate-Agent, also genau dort, wo du als Reisende oder Reisender zuerst und zuletzt Kontakt zum Flughafen hast. Daniel Heitkötter wechselt als Ramp Agent in die Flugzeugabfertigung, koordiniert also am Vorfeld die Abläufe rund um Beladung, Betankung und Push-back. Tim Petersen verstärkt die Ausweisstelle, ein sicherheitsrelevanter Bereich, ohne den auf einem Airport niemand hinter die Kulissen kommt. Und Lennard Pelkmann übernimmt eine Projektarbeit im EASA-Groundhandling. EASA steht für European Union Aviation Safety Agency und definiert die regulatorischen Rahmenbedingungen für die Bodenabfertigung an europäischen Flughäfen. 🅿
Bewerbungsstart für Ausbildungsjahrgang 2027: Jetzt bewerben
Kaum ist der Jahrgang 2023 bis 2026 durch, öffnet der DTM schon die nächste Tür. Mit Beginn der Sommerferien 2026 startet die Bewerbungsphase für den Ausbildungsjahrgang 2027, das Bewerbungsportal für den Ausbildungsberuf Servicekauffrau bzw. Servicekaufmann im Luftverkehr wird dann freigeschaltet. Alle Informationen zum Ablauf, zu Voraussetzungen und zum Bewerbungsweg findest du auf der Website des Flughafens Dortmund.
Für Schulabgängerinnen und Schulabgänger aus Dortmund, dem westlichen Ruhrgebiet und dem angrenzenden Sauer- und Münsterland ist das eine echte Option vor der Haustür. Drei Jahre duale Ausbildung, Praxis an einem überschaubaren, aber vielseitigen Regionalflughafen und eine realistische Chance, hinterher übernommen zu werden. Wer sich für Luftfahrt interessiert, ohne gleich nach Frankfurt oder München pendeln zu wollen, sollte sich den Sommerferienbeginn im Kalender markieren. Wer dann mit dem eigenen Auto anreist und ein paar Tage wegfährt, findet beim Parken am Flughafen Dortmund passende Optionen direkt am Terminal.
Nachwuchs gesichert, Betrieb gestärkt
Vier bestandene Prüfungen, vier feste Anschlussverträge, ein sofort startender neuer Bewerbungszyklus: Der Flughafen Dortmund zeigt im Juli 2026, dass er seine Nachwuchsförderung ernst nimmt und die Absolventen dorthin bringt, wo ihre Ausbildung tatsächlich gebraucht wird. Von der Passagierabfertigung über den Ramp bis ins EASA-Groundhandling-Projekt fließt das frisch aufgebaute Wissen direkt in den Betrieb zurück. Für Reisende, die ab DTM in den Urlaub starten, ist das eine gute Nachricht im Hintergrund: Ein Flughafen, der intern ausbildet und übernimmt, hält Abläufe stabiler. Und wenn du selbst am Vorabend anreist, entspannt zu Abend isst, in einem Hotel am oder nahe dem Flughafen normal schläfst und am nächsten Morgen ohne Stau-Stress und ohne Hektik in den Flieger steigst, sind es genau diese eingespielten Teams am Check-in, am Gate und auf dem Vorfeld, die dafür sorgen, dass der Ablauf sitzt. Das Dortmund Airport Parkhaus P5 liegt dabei fußläufig zum Terminal und macht die Anreise mit dem eigenen Auto für mehrtägige Trips besonders unkompliziert — wer lieber ebenerdig parkt, findet mit dem Dortmund Airport Parkplatz P3 eine weitere Option direkt am Terminalgelände.
Häufige Fragen zur Ausbildung am Flughafen Dortmund
Was ist ein Servicekaufmann bzw. eine Servicekauffrau im Luftverkehr?
Servicekaufmann bzw. Servicekauffrau im Luftverkehr ist ein bundesweit anerkannter dualer Ausbildungsberuf. Er verbindet betriebliche Praxis im Flughafenbetrieb, von Check-in über Ramp bis Marketing, mit Berufsschulunterricht und dauert in der Regel drei Jahre.
Wie lange dauert die Ausbildung am Flughafen Dortmund (DTM)?
Die Ausbildung am Flughafen Dortmund dauert drei Jahre. Sie umfasst Praxiseinsätze in Bereichen wie Passagierabfertigung, Flugzeugabfertigung, Verkehrsleitung, Buchhaltung und Marketing, kombiniert mit dem parallelen Berufsschulunterricht.
Wann kann ich mich für eine Ausbildung am Flughafen Dortmund 2027 bewerben?
Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsjahrgang 2027 startet mit Beginn der Sommerferien 2026. Das Bewerbungsportal sowie alle Informationen sind dann auf der Website des Flughafens Dortmund verfügbar.
Was macht ein Ramp Agent am Flughafen?
Ein Ramp Agent, auch Vorfeldbetreuer genannt, ist für die Bodenabfertigung von Flugzeugen zuständig. Dazu gehören Beladung, Entladung, Koordination der Betankung und die Begleitung des Push-back, also alle Tätigkeiten zwischen Ankunft und erneutem Abflug am Vorfeld.
Was ist EASA Groundhandling und warum ist es relevant?
EASA steht für European Union Aviation Safety Agency. Im Groundhandling-Kontext legt die EASA sicherheitstechnische und operative Standards für die Bodenabfertigung an europäischen Flughäfen fest. Am DTM arbeitet Absolvent Lennard Pelkmann im Rahmen eines EASA-Groundhandling-Projekts.
Stand: Juli 2026
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