Flughafen Bergamo - Milan Bergamo Airport (BGY) ✈️ News · 27. September 2026 · Ralf Zmölnig CEO u. CvD Park-Sleep-Fly
Bike Future Challenge am Flughafen Bergamo: Zweite Runde für Bergamos Oberschulen

Das Wichtigste auf einen Blick
SACBO, die Betreibergesellschaft des Mailand Bergamo Airports (BGY) und in Europa der erste Flughafen mit dem Siegel Bike Friendly, ruft die zweite Ausgabe der Bike Future Challenge aus. Das Schulprojekt für das Schuljahr 2026 bis 2027 richtet sich an alle Oberschulen in Bergamo und der Provinz, läuft im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche unter dem Leitthema Mobility for Everyone und lädt Jugendliche ein, eigene Ideen zu nachhaltiger Mobilität, Intermodalität und Radtourismus zu entwickeln. Anmeldeschluss ist der 16. November 2026. Die zuerst angemeldeten Klassen bekommen eine kostenlose Führung durch den Airport BGY obendrauf.
SACBO und BGY starten zweite Ausgabe der Bike Future Challenge
Wer in Bergamo unterrichtet oder dort zur Schule geht, hat ab sofort eine ungewöhnliche Bühne für eigene Mobilitätsideen: Der Flughafen selbst wird zum Impulsgeber. SACBO, die Betreibergesellschaft des Mailand Bergamo Airports (BGY), legt die Bike Future Challenge in ihre zweite Runde. Das Projekt läuft im Schuljahr 2026 bis 2027 und lädt junge Menschen ein, aktiv mitzugestalten, wie sich Mobilität in der Region verändern kann. 🚴
Der institutionelle Rückhalt sitzt: BGY ist der erste Flughafen in Europa mit der Zertifizierung Bike Friendly. Das ist mehr als ein hübsches Etikett. Es signalisiert, dass hier nicht nur Flieger starten, sondern auch alltagstaugliche Rad- und Mobilitätsinfrastruktur ernst genommen wird. Genau diese Glaubwürdigkeit macht das Format erst tragfähig, denn ein Schulprojekt zu nachhaltiger Mobilität wirkt anders, wenn der Absender das Thema selbst lebt.
Was die Challenge auszeichnet: Sie ist keine klassische Schulveranstaltung mit Vortrag und Handzettel, sondern ein offener kreativer Rahmen. Schülerinnen und Schüler entwickeln eigene Ideen, Prototypen, Kampagnen oder ausgereifte Projekte rund um nachhaltige Mobilität. Die erste Ausgabe hat das Terrain vorbereitet, die zweite baut darauf auf und schärft die Themenschwerpunkte weiter.
Europäische Mobilitätswoche als Rahmen: Mobility for Everyone
Der Startpunkt der neuen Runde ist bewusst gewählt: die Europäische Mobilitätswoche mit dem Leitthema Mobility for Everyone. Übersetzt heißt das: Mobilität soll für alle Altersgruppen zugänglich, sicher und nachhaltig sein, ohne dass die Chancen kommender Generationen dabei auf der Strecke bleiben.
Dahinter steht das Prinzip der intergenerationalen Gerechtigkeit. Konkret bedeutet das: Was heute an Verkehrs- und Infrastrukturentscheidungen fällt, darf die Möglichkeiten derjenigen, die morgen unterwegs sind, nicht einschränken. Die Bike Future Challenge übersetzt diesen politischen Anspruch in ein greifbares Schulprojekt für die Region Bergamo, und sie ist zusätzlich am UN-Nachhaltigkeitsrahmen der Agenda 2030 mit ihren Sustainable Development Goals ausgerichtet. Damit ist das Vorhaben nicht nur ein lokaler Bildungsimpuls, sondern klar in eine europaweite und globale Debatte eingebettet.
Wer mitmachen kann und wie die Anmeldung läuft
Offen ist das Format für alle Oberschulen (upper secondary schools) in Bergamo und der umliegenden Provinz. Teilnehmen können einzelne Klassen genauso wie fächerübergreifende Gruppen, die von einer benannten Lehrkraft koordiniert werden. Der interdisziplinäre Weg ist ausdrücklich erwünscht, weil Mobilitätsfragen selten in einem einzigen Fach zu Hause sind.
Anmeldeschluss ist der 16. November 2026. Wer sich früh entscheidet, bekommt einen konkreten Extra-Anreiz: Die zuerst angemeldeten Klassen erhalten kostenlos Zugang zu einer geführten Tour durch den Mailand Bergamo Airport (BGY). Im Mittelpunkt der Führung stehen die Einrichtungen für Radtouristinnen und Radtouristen sowie die integrierten Mobilitätsangebote am Flughafen. Praxis statt Powerpoint, und das direkt am Objekt.
Was Schülerinnen und Schüler erarbeiten und dabei lernen
Inhaltlich dreht sich alles um drei Themenfelder: nachhaltige Mobilität, Intermodalität (also die sinnvolle Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger) und Radtourismus. Die Formate reichen bewusst weit: von der Ideenskizze über den Prototyp bis zur Kampagne oder einem vollständigen Projekt. Was zählt, ist die konkrete Wirkung im eigenen Umfeld.
Ein besonderer Akzent liegt auf der intergenerationalen Perspektive. Gefragt sind Lösungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren gleichermaßen. Explizit adressiert werden sichere Schulwege sowie barrierefreie Mobilität für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Wer die Bedürfnisse verschiedener Generationen zusammenbringt, trifft den Kern des Leitthemas.
Pädagogisch ist das Programm bewusst breit angelegt. Es verknüpft staatsbürgerliche, ökologische, historische und kulturelle Bildung mit echter Praxis und Begegnungen: Expertinnen und Experten, Start-ups sowie Verbände aus dem Bereich nachhaltige Mobilität stehen den Klassen als Gegenüber zur Verfügung. So entsteht eine Verbindung zwischen Schulbank, Arbeitswelt und aktivem Bürgerengagement.
- Fächerübergreifende Kompetenzen in staatsbürgerlicher, ökologischer, historischer und kultureller Bildung entwickeln
- Innovative Lösungsideen für nachhaltige Mobilität konzipieren und präsentieren
- Praxiserfahrung durch reale Aktivitäten mit Bezug zur Arbeitswelt sammeln
- Expertinnen, Experten, Start-ups und Verbände aus dem Bereich nachhaltige Mobilität persönlich treffen
- Projekte an den UN Sustainable Development Goals (SDGs) ausrichten
BGY als Bike-Friendly-Flughafen: nachhaltige Mobilität als Standortstrategie

Dass ausgerechnet ein Flughafen ein Schulprojekt zu Radtourismus und nachhaltiger Mobilität trägt, wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, ergibt bei näherem Hinsehen aber viel Sinn. BGY versteht sich zunehmend als intermodale Drehscheibe: ein Knotenpunkt, an dem Rad, öffentlicher Nahverkehr, Fernverkehr und Luftverkehr ineinandergreifen. Die Bike-Friendly-Zertifizierung ist der sichtbarste Ausdruck dieser Ausrichtung.
Wer Jugendliche in diese Themen einbindet, formt langfristig auch das Bewusstsein für nachhaltige Anreisewege zum Flughafen selbst. Und das passt in einen größeren Branchentrend: Im europäischen Luftverkehr gewinnen ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance, also Nachhaltigkeits- und Governancestandards) sowie Community-Engagement-Programme an Gewicht. Sie sind längst kein weiches Beiwerk mehr, sondern relevant für Standortakzeptanz und Betreiberlizenzen.
Für dich als Reisende oder Reisender aus dem deutschsprachigen Raum ist der Punkt interessant, weil er zeigt, wie sich der Flughafen versteht: als Teil einer Region, nicht als abgeschottete Insel. Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Bergamo fliegt, um Norditalien zu erkunden, trifft auf einen Standort, der Radverkehr und intermodale Anbindung ernst nimmt. Bei mehrtägigen Reisen zahlt sich diese Haltung übrigens auch am Startpunkt aus: Mit einer Anreise am Vorabend, entspannt zu Abend essen, in einem Hotel am oder nahe deinem Heimatflughafen normal schlafen und am nächsten Morgen ohne Stau-Stress in den Flug starten, kommst du ausgeruht in Bergamo an, und zwar ganz ohne Hektik. 🅿✈ Wer das Auto für die Reisedauer am BGY abstellt, findet beim Parken am Flughafen Bergamo passende Optionen: Der JetPark Orio Parkplatz Bergamo und die JetPark Orio Parkhalle Bergamo bringen dich per Shuttle zum Terminal, während der Orio Parking Bergamo Parkplatz Valet das Auto direkt am Terminal entgegennimmt — praktisch bei frühen Abflügen oder längeren Standzeiten.
Bergamos Schulen als Mitgestalter nachhaltiger Mobilität

Die Bike Future Challenge zeigt exemplarisch, wie ein Flughafen seinen Wirkungskreis über den reinen Luftverkehr hinaus ausdehnen kann. Indem SACBO Oberschülerinnen und Oberschüler aus Bergamo und der Provinz aktiv in die Entwicklung von Mobilitätslösungen einbindet, entsteht ein Format, das schulische Bildung, regionale Standortentwicklung und europäische Nachhaltigkeitsziele auf einer Bühne zusammenbringt.
Für Lehrkräfte, die eine Klasse oder eine fächerübergreifende Gruppe für das Schuljahr 2026 bis 2027 anmelden möchten, gilt der klare Fahrplan: Anmeldeschluss ist der 16. November 2026. Wer früh dran ist, sichert sich zusätzlich die kostenlose Führung durch den Mailand Bergamo Airport (BGY), inklusive Blick auf die Einrichtungen für Radtouristinnen und Radtouristen. Ein hübscher Nebeneffekt für alle, die BGY sonst nur aus dem Terminalfenster kennen. Alle weiteren Neuigkeiten rund um den Airport gibt es in der Kategorie Flughafen Bergamo – Milan Bergamo Airport (BGY) ✈ News.
Häufige Fragen zur Bike Future Challenge
Wer kann an der Bike Future Challenge teilnehmen?
Das Projekt richtet sich an alle Oberschulen (upper secondary schools) in Bergamo und der umliegenden Provinz. Teilnehmen können einzelne Klassen oder fächerübergreifende Gruppen unter Leitung einer benannten Lehrkraft.
Bis wann müssen sich Schulen anmelden?
Die Anmeldefrist für das Schuljahr 2026 bis 2027 endet am 16. November 2026.
Was ist der Vorteil einer frühen Anmeldung?
Die zuerst angemeldeten Klassen erhalten kostenlos Zugang zu einer geführten Tour durch den Mailand Bergamo Airport (BGY), mit besonderem Fokus auf die Radtourismusinfrastruktur und die integrierten Mobilitätsangebote am Flughafen.
Was bedeutet die Bike-Friendly-Zertifizierung für einen Flughafen?
Die Bike-Friendly-Zertifizierung zeichnet Einrichtungen aus, die Radfahrenden besondere Infrastruktur und Services bieten. Der Mailand Bergamo Airport (BGY) ist der erste Flughafen in Europa, der diese Zertifizierung erhalten hat.
An welchem übergeordneten Rahmen ist das Projekt ausgerichtet?
Die zweite Ausgabe der Bike Future Challenge läuft im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche zum Leitthema Mobility for Everyone und orientiert sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der UN-Agenda 2030.
Stand: September 2026
Alle Angaben Stand September 2026 · Ralf Zmölnig CEO u. CvD Park-Sleep-Fly


