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Lufthansa Group: Rekordumsatz trotz Krise im Mittleren Osten – und die Ticketpreise?

Veröffentlicht am: Ralf Zmölnig CEO u. CvD Park-Sleep-Fly
Lufthansa Passagierflugzeug im Steigflug mit ausgefahrenem Fahrwerk und Triebwerken sichtbar
Lufthansa-Airbus beim Steigflug, Fahrwerk eingefahren und Triebwerke im Schub.

Die Lufthansa Group hat im ersten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 8,7 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal – und das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) um 110 Millionen Euro auf -612 Millionen Euro deutlich verbessert. Trotz erheblicher Belastungen durch die Krise im Mittleren Osten, gestiegener Kerosinpreise durch die Schließung der Straße von Hormuz und wachsender geopolitischer Unsicherheiten hält der Konzern seinen Jahresausblick aufrecht: Für das Gesamtjahr 2026 wird ein Adjusted EBIT deutlich über dem Vorjahreswert von 1.960 Millionen Euro erwartet. Profiteure der verschobenen Passagierströme sind insbesondere die Drehkreuze der Lufthansa Group sowie das Luftfrachtgeschäft.

Lufthansa Group erzielt im ersten Quartal einen neuen Umsatzrekord ✈️

Die Lufthansa Group hat im ersten Quartal 2026 mit einem Konzernumsatz von 8,7 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert für ein erstes Quartal aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Wachstum von acht Prozent (Vorjahr: 8,1 Milliarden Euro). Gleichzeitig verbesserte sich das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) von -722 Millionen Euro auf -612 Millionen Euro – eine Verbesserung um 110 Millionen Euro. Das Konzernergebnis stieg von -885 Millionen Euro auf -665 Millionen Euro.

Besonders bemerkenswert: Der Adjusted Free Cashflow verbesserte sich um 65 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 835 Millionen Euro). Die Nettokreditverschuldung sank auf 5,3 Milliarden Euro, deutlich unter dem Jahresendwert 2025 von 6,4 Milliarden Euro. Dem Konzern standen Ende März 2026 insgesamt 10,3 Milliarden Euro Liquidität zur Verfügung.

KennzahlQ1 2026Q1 2025 (Vorjahr)Veränderung
Konzernumsatz8,7 Mrd. €8,1 Mrd. €+8 %
Adjusted EBIT-612 Mio. €-722 Mio. €+110 Mio. €
Adjusted EBIT-Marge-7,0 %-8,9 %+1,9 Prozentpunkte
Konzernergebnis-665 Mio. €-885 Mio. €+220 Mio. €
Adjusted Free Cashflow1,4 Mrd. €835 Mio. €+65 %
Nettokreditverschuldung5,3 Mrd. €6,4 Mrd. € (Ende 2025)deutlich gesunken

Die Lufthansa Group verbessert alle wesentlichen Finanzkennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum erheblich – trotz eines strukturell verlustbehafteten ersten Quartals, das branchenweit als schwächste Reisesaison gilt.

Netzwerk-Airlines profitieren von umgelenkten Passagierströmen

Die Netzwerk-Airlines der Lufthansa Group – darunter Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways – hielten ihr Gesamtangebot im ersten Quartal 2026 nahezu stabil gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Leichtes Wachstum im Langstreckenverkehr kompensierte dabei kleinere Kapazitätsreduktionen im Kurz- und Mittelstreckensegment. Die Auslastung stieg auf 81,9 Prozent, die Stückerlöse legten um 3,3 Prozent zu.

Der entscheidende Treiber dieser Entwicklung: Die Krise im Mittleren Osten hat dazu geführt, dass Reisende verstärkt von Drehkreuzen in der Golfregion auf die Hubs der Lufthansa Group ausweichen. Besonders deutlich zeigte sich dies im März, als die Nachfrage sprunghaft anstieg. Die Lufthansa Group reagierte darauf mit angepassten Flugplänen, zusätzlichen Flügen auf Asien- und Afrika-Routen sowie höheren Durchschnittserlösen im Premiumsegment. Das Adjusted EBIT der Netzwerk-Airlines verbesserte sich in der Summe um 135 Millionen Euro auf -605 Millionen Euro.

Stückkosten steigen – aber aus strukturellen Gründen

Die Stückkosten der Netzwerk-Airlines ohne Treibstoff- und Emissionsaufwendungen stiegen im ersten Quartal 2026 um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ursache ist eine Kombination aus geringeren als geplanten Kapazitätszuwächsen bei gleichzeitig steigenden Personalaufwendungen und höheren Abschreibungen – unter anderem durch die laufende Flotten- und Produkterneuerung. Sieben Neuauslieferungen, davon fünf Langstreckenflugzeuge, erfolgten allein im ersten Quartal 2026 planmäßig.

Eurowings verlagert Kapazitäten aus der Golfregion nach Europa 🌍

Eurowings, die Punkt-zu-Punkt-Airline der Lufthansa Group, steigerte ihr Angebot im ersten Quartal 2026 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Stückerlöse stiegen um 6,8 Prozent, getragen vor allem von einem starken Europageschäft im März. Als direkte Reaktion auf die Krise im Mittleren Osten hat Eurowings Flüge in die zuletzt wachstumsstarke Golfregion vorerst aus dem Programm genommen und Kapazitäten auf europäische Strecken verlagert.

Die Stückkosten ohne Treibstoff und Emissionsaufwendungen stiegen bei Eurowings um 5,1 Prozent, vor allem wegen höherer Wartungsaufwendungen und wetterbedingter Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb. Das Beteiligungsergebnis aus dem SunExpress Joint Venture lag aufgrund der schwierigen Marktsituation in der Türkei um zehn Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Das Adjusted EBIT im Geschäftsfeld Punkt-zu-Punkt-Airlines sank insgesamt um 14 Millionen Euro auf -215 Millionen Euro.

Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo liefern starke Ergebnisbeiträge

Lufthansa Technik, das MRO-Segment (Maintenance, Repair and Overhaul) der Lufthansa Group, verzeichnete im ersten Quartal 2026 weiterhin eine ungebrochen hohe Nachfrage nach Wartungs-, Überholungs- und Reparaturleistungen. Die Umsatzerlöse stiegen um 12 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,0 Milliarden Euro). Die Erlöse aus dem Geschäft mit externen Kunden wuchsen sogar um 19 Prozent. Das Adjusted EBIT blieb mit 158 Millionen Euro auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 161 Millionen Euro) – belastet durch Material- und Personalknappheit sowie notwendige Qualifizierungsmaßnahmen.

Lufthansa Cargo baute das Angebot im ersten Quartal 2026 um sieben Prozent aus, unter anderem durch die Vermarktung von Frachtraumkapazitäten der ITA Airways. Die Krise im Mittleren Osten beflügelte das Luftfrachtgeschäft gegen Ende des Quartals zusätzlich: Die Durchschnittserlöse verbesserten sich, während die Stückkosten dank gesunkener Wartungsaufwendungen und konsequentem Kostenmanagement um vier Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen. Das Adjusted EBIT von Lufthansa Cargo stieg auf 83 Millionen Euro (Vorjahr: 62 Millionen Euro) – ein Zuwachs von 21 Millionen Euro.

GeschäftsfeldAdjusted EBIT Q1 2026Adjusted EBIT Q1 2025Veränderung
Netzwerk-Airlines-605 Mio. €-740 Mio. €+135 Mio. €
Punkt-zu-Punkt-Airlines (Eurowings)-215 Mio. €-201 Mio. €-14 Mio. €
Lufthansa Technik158 Mio. €161 Mio. €-3 Mio. €
Lufthansa Cargo83 Mio. €62 Mio. €+21 Mio. €

Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo sind die stabilen Ergebnisanker des Konzerns – während das Passagiergeschäft saisonal bedingt im Minus liegt, liefern diese Segmente zuverlässig positive operative Beiträge.

Krise im Mittleren Osten: Chancen und Risiken und die Kompensationsstrategie

Die anhaltende Krise im Mittleren Osten wirkt sich auf das Geschäft der Lufthansa Group auf zwei gegensätzliche Weisen aus. Auf der Chancenseite profitiert der Konzern davon, dass Reisende verstärkt auf die Drehkreuze der Lufthansa Group ausweichen, da Verbindungen über Hubs in der Golfregion eingeschränkt sind. Dies stärkt insbesondere die Premium-Nachfrage auf Langstreckenrouten nach Asien und Afrika.

Auf der Risikoseite führt die aktuelle Schließung der Straße von Hormuz zu einer erheblichen Verknappung des Kerosinangebots und damit zu einem signifikanten Anstieg der Kerosinpreise. Die dadurch entstehenden Mehrkosten für die Lufthansa Group belaufen sich Stand heute auf 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2026. Zwar ist der Kerosinbedarf für das laufende Jahr zu rund 80 Prozent durch Treibstoffpreissicherung über Derivate abgesichert – der verbleibende, ungesicherte Anteil sowie das gestiegene Preisniveau selbst belasten die Kostenbasis dennoch spürbar.

Strategie zur Kompensation der Kerosinmehrkosten

Die Lufthansa Group verfolgt zur Kompensation der gestiegenen Treibstoffkosten eine mehrstufige Strategie:

  • Steigerung der Ticketerlöse durch höhere Auslastung und Premiumpreise auf nachfragestarken Routen
  • Optimierung der Netzwerkplanung – Verlagerung von Kapazitäten auf ertragsstarke Strecken
  • Konsequente Kosteneinsparmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen
  • Nutzung der Multi-Drehkreuz- und Multi-Airline-Strategie für mehr operative Flexibilität
  • Weiterhin starkes Luftfrachtgeschäft als zusätzlicher Ergebnispuffer

Finanzvorstand Till Streichert betonte, dass der Jahresgewinn voraussichtlich geringer ausfallen werde als ursprünglich erwartet. Dennoch geht der Konzern auf Basis aktueller Buchungstrends davon aus, die hohen Treibstoffkosten – insbesondere in der zweiten Jahreshälfte – sukzessive weitgehend kompensieren zu können.

Jahresausblick der Lufthansa Group: Prognose trotz Unsicherheiten bestätigt

Die Lufthansa Group bestätigt ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2026 und erwartet weiterhin ein Adjusted EBIT deutlich über dem Vorjahreswert von 1.960 Millionen Euro. Die globale Nachfrage nach Flugreisen bleibt nach Einschätzung des Konzerns hoch und zeigt sich auch in Krisenzeiten robust. Für den Reisesommer 2026 erwartet die Lufthansa Group erneut eine starke Buchungslage.

Das Chancen-Risiko-Profil hat sich allerdings in Richtung der Risiken verschoben. Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen:

  • Weitere Eskalation der Krise im Mittleren Osten mit zusätzlichen Auswirkungen auf Kerosinpreise und Streckennetz
  • Mögliche Einschränkungen in der Kerosinversorgung an einzelnen Standorten im weiteren Jahresverlauf
  • Weitere Arbeitsniederlegungen (Streiks) im Luftfahrtbereich
  • Geopolitische Unsicherheiten mit Auswirkungen auf globale Reiseströme

Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr verwies auf die Resilienz des Konzerns, die sich aus der überdurchschnittlichen Treibstoffpreissicherung, der Multi-Drehkreuz-Strategie sowie der Diversifikation durch Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik ergibt.

Parken und Übernachten an Lufthansa-Drehkreuzen: Park-Sleep-Fly.de als praktischer Reisebegleiter

Die Lufthansa Group betreibt mit Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel einige der wichtigsten Langstrecken-Drehkreuze Europas – und genau an diesen Flughäfen beginnt für viele Privatreisende die eigentliche Reiseplanung. Wer von einem dieser Hubs aus in Richtung Asien, Afrika oder in die Fernziele der Lufthansa Group abfliegt, profitiert von einer sorgfältig geplanten Anreise: mit gesichertem Parkplatz direkt am Flughafen oder einer Übernachtung im Flughafenhotel, wenn der Abflug früh morgens ansetzt oder die Verbindung eine komfortable Pufferzeit erfordert.

Park-Sleep-Fly.de bietet an zahlreichen deutschen und europäischen Flughäfen ein umfangreiches Angebot an Flughafenparkplätzen sowie Hotels mit Parkmöglichkeit – ideal für Reisende, die über Lufthansa-Drehkreuze in die Welt starten:

Lufthansa Group: Starkes Quartal als Signal für einen robusten Reisesommer

Die Lufthansa Group hat im ersten Quartal 2026 eindrucksvoll bewiesen, dass der Konzern auch in einem geopolitisch turbulenten Umfeld handlungsfähig bleibt und finanzielle Ziele konsequent verfolgt. Der Rekordumsatz von 8,7 Milliarden Euro, die deutliche Verbesserung des Adjusted EBIT um 110 Millionen Euro sowie der stark gestiegene Adjusted Free Cashflow unterstreichen die strukturelle Stärke des Konzerns. Die verschobenen Passagierströme zugunsten der Lufthansa-Drehkreuze, ein florierendes Frachtgeschäft und ein stabiles MRO-Segment bilden ein solides Fundament für das Gesamtjahr 2026.

Für Reisende bedeutet das: Die Lufthansa Group investiert weiter in Flottenmodernisierung und Produktqualität – mit fünf neuen Langstreckenflugzeugen allein im ersten Quartal. Wer über die großen europäischen Drehkreuze der Lufthansa Group reist, kann von einem erweiterten und optimierten Streckennetz profitieren. Eine vorausschauende Reiseplanung mit gesichertem Parkplatz oder Flughafenhotel über Park-Sleep-Fly.de sorgt dafür, dass auch der Weg zum Abflug-Terminal reibungslos verläuft.

FAQ: Wichtige Fachbegriffe aus diesem Artikel erklärt

Was ist das Adjusted EBIT?

Das Adjusted EBIT (Earnings Before Interest and Taxes, bereinigt) ist eine Kennzahl, die das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen und Steuern ausweist – bereinigt um außerordentliche oder einmalige Effekte, die das reguläre Geschäftsergebnis verzerren würden. Im Kontext der Lufthansa Group dient das Adjusted EBIT als zentrale Steuerungs- und Vergleichskennzahl, da es die operative Leistungsfähigkeit des Konzerns ohne Sondereinflüsse abbildet und damit Quartal für Quartal sowie Jahresvergleiche ermöglicht.

Was bedeutet Adjusted Free Cashflow?

Der Adjusted Free Cashflow bezeichnet den bereinigten freien Mittelzufluss eines Unternehmens nach Investitionstätigkeiten – also den Betrag, der nach operativer Geschäftstätigkeit und Nettoinvestitionen tatsächlich frei verfügbar bleibt. Bei der Lufthansa Group stieg dieser Wert im ersten Quartal 2026 um 65 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, was unter anderem auf gestiegene Verbindlichkeiten durch höhere Geschäftstätigkeit sowie Einzahlungen aus Flugzeugverkäufen zurückzuführen ist.

Was ist eine Multi-Drehkreuz-Strategie?

Die Multi-Drehkreuz-Strategie bezeichnet im Luftverkehr das Konzept, den Passagierverkehr über mehrere internationale Umsteigeflughäfen (Hubs) zu bündeln und zu verteilen, anstatt sich auf einen einzigen zentralen Knotenpunkt zu verlassen. Die Lufthansa Group nutzt diese Strategie mit ihren Hubs in Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel, um Passagierströme flexibel umzuleiten – etwa wenn, wie aktuell, Kapazitäten über Drehkreuze im Mittleren Osten wegfallen und zusätzliche Nachfrage auf die eigenen Hubs umgeleitet werden kann.

Was versteht man unter Treibstoffpreissicherung über Derivate?

Die Treibstoffpreissicherung über Derivate bezeichnet eine Finanzstrategie, bei der Airlines Terminkontrakte oder Optionen auf Mineralölprodukte kaufen, um sich gegen zukünftige Preisschwankungen beim Kerosin abzusichern. Die Lufthansa Group hat auf diese Weise rund 80 Prozent ihres Kerosinbedarfs für das laufende Jahr preislich gesichert – das bedeutet, dass Preisanstiege, wie sie durch die Schließung der Straße von Hormuz entstehen, nur für den nicht gesicherten Teil unmittelbar auf die Kosten durchschlagen.

Was ist die Straße von Hormuz und welche Bedeutung hat sie für die Luftfahrt?

Die Straße von Hormuz ist eine strategisch bedeutende Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Erdöl- und Erdgastransports verläuft. Eine Schließung oder Einschränkung dieser Wasserstraße führt zu einer Verknappung des globalen Ölnachschubs und damit zu einem Anstieg der Kerosinpreise – mit direkten Auswirkungen auf die Betriebskosten aller Airlines weltweit, da Kerosin den größten variablen Kostenfaktor im Luftverkehr darstellt.

Was bedeutet MRO im Luftfahrtkontext?

MRO steht für Maintenance, Repair and Overhaul – also Wartung, Reparatur und Überholung von Luftfahrzeugen und deren Komponenten. Lufthansa Technik ist das MRO-Segment der Lufthansa Group und zählt zu den weltweit größten unabhängigen Anbietern dieser Dienstleistungen. Das Segment erwirtschaftet einen Großteil seiner Erlöse mit externen Kunden – also Airlines außerhalb des Lufthansa-Konzerns – und fungiert damit als eigenständiges, ertragsstarkes Geschäftsfeld, das die Gesamtergebnisse des Konzerns stabilisiert.

Was sind Stückerlöse und Stückkosten in der Luftfahrt?

Stückerlöse (auch: Yield oder Unit Revenue) bezeichnen in der Luftfahrt den durchschnittlichen Erlös pro angebotener oder verkaufter Kapazitätseinheit – üblicherweise pro verfügbarem Sitzkilometer (ASK) oder pro transportiertem Passagierkilometer (RPK). Stückkosten (Unit Costs) sind entsprechend die durchschnittlichen Betriebskosten pro dieser Kapazitätseinheit. Steigen die Stückerlöse stärker als die Stückkosten, verbessert sich die operative Marge – ein zentrales Ziel im Ertragsmanagement der Airlines der Lufthansa Group.


Artikel: Lufthansa Group: Rekordumsatz trotz Krise im Mittleren Osten – und die Ticketpreise?
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