Tape Art am Hamburg Airport: Ausstellung „Wesenhaft“ von Anne Bracht bis Ende Juni 2026
Die Hamburger Künstlerin Anne Bracht zeigt ab sofort ihre neue Tape-Art-Ausstellung „Wesenhaft“ im Wartebereich der Gates C12 bis C14 am Hamburg Airport. Mit farbigen Klebebändern und Folien entstehen raumgreifende Kunstwerke, die sich von handgenähten Figuren des 12-jährigen Schülers Gino Concu inspirieren. Die Ausstellung ist Teil des seit 2016 bestehenden Projekts „Kunst am Gate“ und bis Ende Juni 2026 kostenlos für alle Reisenden zu erleben, die durch den Hamburger Flughafen fliegen.
Inhaltsverzeichnis
Tape Art am Hamburg Airport: „Wesenhaft“ von Anne Bracht ab sofort zu sehen 🎨
Die Ausstellung „Wesenhaft“ verwandelt den Wartebereich der Gates C12 bis C14 am Hamburg Airport (HAM) ab April 2026 in eine lebendige Kunstlandschaft aus farbigen Klebebändern und Folien. Die Hamburger Künstlerin Anne Bracht hat für diese Installation ihre klaren, reduzierten Tape-Formen direkt auf Wände, Böden und Möbel des Gatebereichs aufgetragen und damit einen gewöhnlichen Transitraum in ein großflächiges, begehbares Kunstwerk verwandelt. Wer an einem der Gates C12 bis C14 auf seinen Flug wartet, erlebt Kunst unmittelbar – ohne Museumsbesuch und ohne Eintritt.
Die Inspiration hinter den „Wesen“: Schüler Gino Concu und seine handgenähten Figuren
Die konzeptionelle Grundlage von „Wesenhaft“ bilden handgenähte Figuren, die der 12-jährige Schüler Gino Concu gefertigt hat. Anne Bracht hat diese kindlichen „Wesen“ als inhaltlichen Ausgangspunkt übernommen und in die für sie typische Formensprache der Tape Art übersetzt: geometrisch, flächig und gleichzeitig lebendig wirkend. Das Ergebnis ist eine seltene künstlerische Zusammenarbeit zwischen einer erfahrenen Kunstschaffenden und dem kreativen Blick eines Zwölfjährigen – sichtbar als Dialog zwischen spontaner Fantasie und gestalterischer Präzision.
Anne Bracht: Hamburgerin, Tape-Art-Pionierin und Kunstvermittlerin

Anne Bracht ist in Hamburg geboren und aufgewachsen und arbeitet seit Jahren intensiv an der Schnittstelle zwischen bildender Kunst, Raum und Vermittlung. Als Künstlerin und Kunstvermittlerin kooperiert Anne Bracht regelmäßig mit Schulen, Museen und Kulturinstitutionen in der Hansestadt. Ihr Markenzeichen ist die Tape Art: Statt mit Pinsel und Leinwand arbeitet sie mit Schere, Klebeband und Folie direkt im Raum – spontan, ortsspezifisch und ohne vorab fertige Entwürfe. Unterstützt wird sie dabei von der Hamburger Folienmanufaktur Weltevreden, die ihre Formen nach Vorlage plottet und damit die Präzision großflächiger Installationen ermöglicht.
Tape Art als Kunstform: Klebeband als Pinsel und Architektur als Leinwand
Tape Art ist eine zeitgenössische Kunstform, bei der ausschließlich Klebebänder – in unterschiedlichen Farben, Breiten und Materialien – als Gestaltungsmittel eingesetzt werden. Was zunächst nach einer simplen Technik klingt, entfaltet an realen Räumen eine bemerkenswerte visuelle Kraft: Wände, Decken, Böden und selbst Möbel werden zur Fläche. Anne Bracht nutzt diese Eigenheit bewusst, um Orte neu erfahrbar zu machen – ein Wartebereich am Flughafen wird zum Kunsterlebnis, das die oft als monoton empfundene Wartezeit vor dem Abflug in etwas Unerwartetes verwandelt.
- Klebebänder ersetzen Pinsel und Farbe vollständig
- Die Werke entstehen direkt vor Ort ohne vorherige Skizzen
- Architekturdetails wie Kanten, Stützen und Möbel werden in die Komposition einbezogen
- Folienmanufakturen wie Weltevreden ermöglichen präzise, großformatige Umsetzungen
- Die Werke sind temporär und ortsgebunden – nach Ausstellungsende nicht reproduzierbar
Das Projekt „Kunst am Gate“ am Hamburg Airport: Kunst im Transitbereich seit 2016
Das Projekt „Kunst am Gate“ wurde 2016 am Hamburg Airport ins Leben gerufen und hat seitdem zahlreiche Kunstschaffende aus Hamburg und dem Hamburger Umfeld einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Das Besondere: Die Ausstellungen finden nicht in einem klassischen Galerieraum statt, sondern mitten im Passagierbereich – konkret im Wartebereich der Gates C12 bis C14. Bis zu vier Ausstellungen pro Jahr wechseln sich an diesem ungewöhnlichen Ausstellungsort ab.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Projektstart | 2016 |
| Ausstellungsort | Wartebereich Gates C12–C14, Hamburg Airport |
| Ausstellungen pro Jahr | bis zu 4 |
| Zielgruppe Kunstschaffende | Künstlerinnen und Künstler aus Hamburg oder mit Hamburg-Bezug |
| Bewerbung | kunst@ham.airport.de |
| Aktuelle Ausstellung | „Wesenhaft“ von Anne Bracht, bis Ende Juni 2026 |
„Kunst am Gate“ macht den Hamburg Airport zu einem regelmäßig wechselnden Ausstellungsort für lokale Kunst – zugänglich für jeden Reisenden ohne zusätzliche Kosten.
Bewerbung für Kunstschaffende: So funktioniert die Teilnahme am Kunst-Gate
Kunstschaffende und Kunstinitiativen, die einen Hamburg-Bezug nachweisen können, haben die Möglichkeit, sich für eine eigene Ausstellung am Kunst-Gate zu bewerben. Die Bewerbung erfolgt per E-Mail an kunst@ham.airport.de. Die Ausstellungsfläche im Wartebereich der Gates C12 bis C14 bietet eine außergewöhnliche Reichweite, da täglich tausende Reisende diesen Bereich passieren – eine Sichtbarkeit, die kein klassisches Galerieformat bieten kann.
Parken und Übernachten am Flughafen Stuttgart – praktisch vor dem Abflug
Wer die Ausstellung „Wesenhaft“ am Hamburg Airport (HAM) als Reisender erlebt und dabei entspannt und stressfrei starten möchte, findet auf park-sleep-fly.de komfortable Lösungen für die An- und Abreise. Für Reisende ab dem Flughafen Hamburg bietet park-sleep-fly.de bewährte Hotel- und Parklösungen, sodass der Urlaub bereits vor dem Boarding beginnt. Besonders bei Frühflügen oder langen Anreisewegen lohnt sich die Kombination aus sicherem Parken und einer Übernachtung direkt am Airport. 🅿️
Tape Art, Wartezeit und ein entspannter Abflug: Das Wichtigste im Überblick ✈️
Die Ausstellung „Wesenhaft“ der Hamburger Künstlerin Anne Bracht bereichert den Hamburg Airport bis Ende Juni 2026 mit beeindruckender Tape Art im Wartebereich der Gates C12 bis C14. Als Teil des langjährigen Projekts „Kunst am Gate“ steht die Ausstellung exemplarisch dafür, wie Flughäfen zu kulturellen Begegnungsorten werden können – zugänglich, kostenlos und im direkten Erlebnisraum des Reisens. Wer entspannt am Flughafen ankommen möchte, findet auf park-sleep-fly.de bewährte Hotel- und Parklösungen.
FAQ: Fachbegriffe aus diesem Artikel erklärt
Was ist Tape Art?
Tape Art ist eine zeitgenössische Kunstform, bei der ausschließlich Klebebänder unterschiedlicher Farben, Breiten und Materialien als gestalterisches Mittel verwendet werden, um Bilder, Muster oder raumgreifende Installationen direkt auf Oberflächen wie Wände, Böden, Decken oder Möbel zu erzeugen. Im Unterschied zur klassischen Malerei entsteht das Bild nicht durch Auftragen von Farbe, sondern durch Schneiden, Schichten und Positionieren von Klebebandstreifen – häufig spontan und ohne vorherige Skizzen direkt am jeweiligen Ort.
Was bedeutet „Kunst am Gate“ am Hamburg Airport?
„Kunst am Gate“ ist ein seit 2016 laufendes Ausstellungsprojekt des Hamburg Airports, das Kunstschaffende mit Hamburg-Bezug einlädt, ihre Werke im öffentlichen Wartebereich der Gates C12 bis C14 zu präsentieren. Das Projekt richtet sich gezielt an lokale Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstinitiativen aus der Region und ermöglicht bis zu vier wechselnde Ausstellungen pro Jahr an diesem ungewöhnlichen, passagerintensiven Ausstellungsort.
Was ist eine Folienmanufaktur und welche Rolle spielt sie bei Tape Art?
Eine Folienmanufaktur ist ein spezialisierter Betrieb, der Folien und folienähnliche Materialien nach Maß zuschneidet, bedruckt oder plottet – also mit computergesteuerten Schneidmaschinen präzise in vorgegebene Formen bringt. Im Kontext von Tape Art ermöglichen Folienmanufakturen wie die im Artikel genannte Hamburger Folienmanufaktur Weltevreden die Umsetzung großformatiger und präziser Formen, die von Hand allein nicht realisierbar wären.
Was versteht man unter „Kunstvermittlerin“ im künstlerischen Kontext?
Eine Kunstvermittlerin ist eine Person, die zwischen Kunstwerken und dem Publikum vermittelt – durch Führungen, Workshops, pädagogische Programme oder Kooperationen mit Schulen, Museen und Kulturinstitutionen. Kunstvermittlerinnen sind dabei nicht nur erklärend tätig, sondern gestalten aktiv Zugänge zu Kunst für unterschiedliche Zielgruppen, darunter Kinder, Schulklassen oder flüchtige Besucherinnen und Besucher in öffentlichen Räumen wie Flughäfen.
Was bedeutet „raumgreifend“ in der bildenden Kunst?
„Raumgreifend“ beschreibt in der bildenden Kunst Werke oder Installationen, die sich nicht auf eine begrenzte Fläche wie eine Leinwand oder einen Rahmen beschränken, sondern den sie umgebenden Raum aktiv einbeziehen und gestalten. Raumgreifende Werke nutzen Wände, Decken, Böden und vorhandene Architekturelement als Teil der Komposition und verändern damit die Wahrnehmung des gesamten Raumes für die Betrachtenden.
Alle Angaben Stand Veröffentlicht am: