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Terminal 3 des Frankfurter Flughafens wird zur Kunstgalerie: Julius von Bismarck erschafft bewegte Skulpturen

Veröffentlicht am: Ralf Zmölnig CEO Webmobilisten GmbH
Kunst am bau fraport terminal3
Terminal 3 des Frankfurter Flughafens wird zur Kunstgalerie: Julius von Bismarck erschafft bewegte Skulpturen

Spektakuläre Kunst am neuen Terminal 3 in Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt (FRA) wird 2026 nicht nur durch modernste Infrastruktur glänzen, sondern auch durch ein aufmerksamkeitsstarkes Kunstwerk. Der international renommierte deutsche Künstler Julius von Bismarck hat im Auftrag der Fraport AG eine Installation entworfen, die Besucher bereits in der Check-in-Halle des künftigen Terminal 3 in Staunen versetzen soll. Das Werk trägt den Titel „The First, the Last, Eternity“ und thematisiert die Grenzen und Wandlungsfähigkeit menschlicher Wahrnehmung.

Julius von Bismarcks Konzept: Bewegung als Grundlage der Wahrnehmung

Herzstück der Installation sind drei monumentale, ringförmige Skulpturen – sogenannte Tori –, die unter der 18 Meter hohen Decke des Terminals schweben. Jeder Torus (geometrisch gesehen ein Rotationskörper, der durch die Drehung eines Kreises entsteht) besteht aus dutzenden eingefärbten Aluminiumscheiben. Insgesamt 636 Scheiben formen drei Ringe mit Durchmessern von etwa drei, fünf und sieben Metern.

Das Besondere: Die Tori bewegen sich fortlaufend durch motorische Mechanismen. Sie krempeln sich und verändern ihre Struktur kontinuierlich, wodurch ein dynamisches Spiel aus Licht, Schatten und Form entsteht – ein faszinierendes Sinnbild für Wandel und Perspektive.

SkulpturDurchmesserGewicht
Torus I3 mca. 1 t
Torus II5 mca. 2 t
Torus III7 mca. 3 t

Ein Dialog aus Kunst, Architektur und Reiseatmosphäre

Mit dieser Installation gelingt eine selten erlebte Verbindung aus Kunst und Funktionalität im Flughafenbetrieb. Besucher und Reisende sollen die Möglichkeit haben, das Werk nach der Eröffnung am 22. April 2026 im öffentlichen Teil der Halle zu betrachten. Es ist also keine Eintrittskarte nötig, um dieses außergewöhnliche Erlebnis mitzunehmen – ideal etwa bei einem Aufenthalt in Frankfurt zwischen zwei Flügen oder für Kunstinteressierte aus der Region.

Julius von Bismarck: Der Künstler hinter dem Werk

Der 1983 geborene Künstler wuchs zwischen Riad und Berlin auf und vereint damit westliche und arabische Einflüsse in seiner Arbeit. Von Bismarck zählt zu den interessantesten Konzeptkünstlern seiner Generation. Während seines Studiums an der Universität der Künste Berlin und dem Institut für Raumexperimente (gegründet von Olafur Eliasson) entwickelte er eine Vorliebe für raumgreifende Installationen, die Wahrnehmung herausfordern. Seine Werke wurden bereits in der Bundeskunsthalle Bonn, im Palais de Tokyo (Paris) und in der Villa Medici (Rom) gezeigt.

Frankfurt als Reiseziel: Architektur trifft Erlebnis

Neben der neuen Kunstinstallation bietet der Flughafen Frankfurt schon heute zahlreiche Möglichkeiten, den Aufenthalt angenehm zu gestalten – von Rooftop-Terrassen, Einkaufspassagen bis zu internationaler Gastronomie. Wer seinen Flug bequem planen möchte, findet in unmittelbarer Nähe komfortable Hotels mit Parkservice und sichere Parkmöglichkeiten.

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Überblick & Wissenswertes zum Kunstprojekt

  • Standort: Check‑in‑Halle Terminal 3, Flughafen Frankfurt
  • Künstler: Julius von Bismarck (Geboren 1983 in Breisach am Rhein)
  • Eröffnung: 22. April 2026
  • Materialien: 636 Aluminiumplatten, farblich eloxiert
  • Thema: Wahrnehmung, Veränderung, Globalität

Zum Weiterdenken ✈️

Terminal 3 wird zu einem Ort, an dem Funktion und Ästhetik verschmelzen – ein Sinnbild moderner Reisekultur. Julius von Bismarcks Werk bringt die Passagiere dazu, nicht nur über die Erde zu reisen, sondern auch über ihre Wahrnehmung nachzudenken. Wenn Sie Ihren nächsten Flug ab Frankfurt planen, lohnt sich ein Besuch dieses außergewöhnlichen Kunstortes – und mit den passenden Parken‑und‑Schlafen‑Angeboten starten Sie entspannt und inspiriert in Ihre Reise.

Begriffserklärungen

  • Torus/Tori: Ringförmiger geometrischer Körper, der durch die Drehung eines Kreises um eine Achse entsteht. In der Kunst häufig Symbol für Unendlichkeit.
  • Art‑am‑Bau: Öffentliche Kunstprojekte, die gezielt im oder am Gebäude installiert werden, um Architektur und Kunst miteinander zu verbinden.
  • Valet‑Service: Komfortabler Parkservice, bei dem Sie Ihr Auto direkt am Terminal übergeben – das Personal parkt es für Sie sicher ein.

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