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Die lebenswertesten Städte der Welt für Expats: Datenbasiertes Ranking von 35 Metropolen

Veröffentlicht am: Ralf Zmölnig CEO u. CvD Park-Sleep-Fly
Zwei Expats im Gespräch im Freien, Frau mit Kamera und blauen Haaren lächelt, Mann mit Rucksack und Sonnenbrille steht gegenüber
Zwei Expats im Gespräch: Reisepläne und neue Abenteuer teilen.

Ein neuer, datenbasierter Livability-Index von Global Citizen Solutions bewertet 35 Städte weltweit nach sieben Kriterien, die für internationale Umzugsentscheidungen entscheidend sind: Lebenshaltungskosten, persönliche Sicherheit, Luftqualität, Gesundheitsversorgung, soziale Integration, Englischkenntnisse und Reisefreiheit. Das Ergebnis: Lissabon führt das Ranking an. Und das nicht weil die portugiesische Hauptstadt in einer Kategorie dominiert, sondern weil sie in keiner Kategorie schwächelt. Amsterdam, Melbourne und Wien folgen mit ähnlich ausgewogenem Profil. Das Ranking zeigt außerdem, dass Erschwinglichkeit, soziale Offenheit und Spitzenleistung in einzelnen Kategorien nur selten zu einem überzeugenden Gesamtpaket führen.

Warum klassische Livability-Rankings für Expats unzureichend sind

Traditionelle Livability-Indizes wurden entwickelt, um Unternehmen bei der Entsendung von Mitarbeitern zu unterstützen, nicht um Privatpersonen bei freiwilligen Relocation-Entscheidungen zu beraten. Der hier besprochene Index von Global Citizen Solutions verfolgt einen anderen Ansatz: Er fragt explizit, wie objektiv lebenswert eine Stadt für jemanden ist, der eigenständig und freiwillig ins Ausland zieht.

Der globale Kontext macht diesen Perspektivwechsel notwendig. Weltweit leben heute mehr als 300 Millionen Menschen außerhalb ihres Geburtslandes. 2024 waren es laut UN DESA 304 Millionen, fast doppelt so viele wie 1990. Die Gruppe der international mobilen Menschen ist dabei zunehmend heterogen: Neben klassischen Expatriates zählen dazu Rentner, digitale Nomaden, ortsunabhängige Unternehmer und Familien – jede Gruppe mit sehr unterschiedlichen Prioritäten.

Der Index reagiert auf diese Vielfalt, indem er zwei Indikatoren einbezieht, die in vergleichbaren Frameworks kaum vorkommen: die strukturelle Reisefreiheit durch Passstärke sowie die gelebte Integrationserfahrung auf Basis von Expat-Befragungen.

Methodik: Was der Index misst und wie er gewichtet

Der Index bewertet 35 Städte aus Europa, Asien, Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Ozeanien auf Grundlage sieben praktisch relevanter Indikatoren. Fünf Indikatoren werden auf Stadtebene gemessen, zwei auf Länderebene.

Die sieben Indikatoren zur Einordnung lebenswertester Städte und ihre Gewichtung

IndikatorGewichtungMessung
Sicherheit18 %Stadtebene
Gesundheitsversorgung18 %Stadtebene
Lebenshaltungskosten17 %Stadtebene
Luftqualität15 %Stadtebene
Soziale Integration (Expat-Freundlichkeit)12 %Stadtebene
Englischkenntnisse10 %Länderebene
Erweiterte Mobilität (Passstärke)10 %Länderebene

Sicherheit und Gesundheitsversorgung erhalten gemeinsam 36 % Gewicht. Damit sind diese die stärksten Einzelfaktoren im Index. Erschwinglichkeit folgt knapp dahinter und zeigt, dass strukturelle Grundbedürfnisse vor Lifestyle-Faktoren priorisiert werden.

Zwei neue Indikatoren als Besonderheit des Ansatzes

Der Indikator „Erweiterte Mobilität“ basiert auf dem Global Passport Index von Global Citizen Solutions und erfasst nicht nur die Anzahl visafreier Reiseziele, sondern auch deren relative Attraktivität. Dieser Indikator spiegelt wider, wie viel strukturelle Freiheit ein Reisepass seinem Inhaber bietet, und damit, wie flexibel international mobile Personen langfristig bleiben können.

Der Indikator „Expat-Freundlichkeit“ basiert auf Befragungsdaten von InterNations und misst drei Dimensionen: die Offenheit der lokalen Bevölkerung, die Leichtigkeit, neue Freundschaften zu schließen, und wie willkommen sich Neuankömmlinge in der jeweiligen Stadtkultur fühlen.

Drei Paradoxien moderner Livability: Was die Daten wirklich zeigen

Paradoxie 1: Günstig leben bedeutet nicht gut versorgt sein 🏥

Ho-Chi-Minh-Stadt ist die günstigste Stadt im gesamten Ranking, gefolgt von Nairobi, Bali und Tiflis. Keine dieser Städte erreicht jedoch die obere Hälfte des Gesamtrankings. Der Grund liegt in strukturellen Schwächen, die die Kostenvorteile relativieren: Bali und Tiflis schneiden unterdurchschnittlich bei der Gesundheitsversorgung ab, Ho-Chi-Minh-Stadt und Bali liegen am unteren Ende des Mobilitätsindex, Nairobi und Ho-Chi-Minh-Stadt zeigen bei der Sicherheit variablere Werte.

Für digitale Nomaden, Frührentner und ortsunabhängige Unternehmer bieten Städte wie Tiflis, Bali und Bangkok dennoch echte Vorteile: niedrige Betriebskosten, etablierte Expat-Communities und Lebensbedingungen, die gut zu ortsunabhängiger Arbeit passen. Was die Daten allerdings widerlegen, ist die Annahme, dass Erschwinglichkeit als Fundament dient, auf dem andere Livability-Faktoren aufgebaut werden können. Im vorliegenden Sample variieren Erschwinglichkeit und strukturelle Stärke weitgehend unabhängig voneinander.

Paradoxie 2: Willkommen fühlen und gut leben sind nicht dasselbe

San José in Costa Rica erzielt den höchsten Wert für soziale Integration im gesamten Ranking, gefolgt von Mexiko-Stadt, Bali, Rio de Janeiro und Bangkok. Von diesen fünf Städten landet nur San José (Platz 14) in der oberen Hälfte des Gesamtrankings. Soziale Zugänglichkeit und strukturelle Stärke korrelieren im Datensatz kaum miteinander.

Das Gegenbild ist ebenso aufschlussreich: Wien belegt Gesamtplatz 4, weist aber einen der niedrigsten Integrationswerte im gesamten Ranking auf. Kopenhagen (Platz 9) und Amsterdam (Platz 2) liegen ähnlich. Diese Städte bieten exzellente Infrastruktur, Sicherheit und Gesundheitsversorgung, dafür erfordert die soziale Integration mehr Zeit und Eigeninitiative. Strukturelle Qualität und soziale Leichtigkeit sind damit komplementäre, nicht austauschbare Dimensionen der Lebensqualität.

Paradoxie 3: Wer in einer Kategorie führt, führt selten insgesamt

Dubai erzielte den höchsten Sicherheitswert im gesamten Ranking, landet aber nur auf Platz 19 – begrenzt durch schwache Luftqualitätswerte und eine vergleichsweise niedrige Englischsprachkompetenz. Panama City hat die sauberste Luft aller 35 Städte, steht aber auf Platz 13, weil die Gesundheitsversorgung die Gesamtbewertung drückt. Seoul erzielt den höchsten Gesundheitswert weltweit, belegt aber Platz 10, weil Luftqualität und Englischkenntnisse schwächer abschneiden.

Die Städte, die das Ranking anführen, Lissabon, Amsterdam, Melbourne, Wien, erreichen ihre Spitzenposition nicht durch Dominanz in einer einzigen Kategorie, sondern durch konsequent überdurchschnittliche Werte in allen Bereichen ohne nennenswerte Schwachstellen. Das ist die entscheidende Erkenntnis des gesamten Index.

Regionale Profile: Livability sieht in jeder Weltregion anders aus 🌍

Aggregiert man die Ergebnisse auf Regionsebene, entstehen charakteristische Profile, die für die Relocation-Planung besonders aufschlussreich sind.

RegionStärkenSchwächen
EuropaMobilität, Englischkenntnisse, Gesundheit, UmweltqualitätHohe Lebenshaltungskosten, schwache soziale Integration
AsienSicherheit, ausgeglichene GesamtperformanceGeringere Mobilität und Englischzugänglichkeit vs. Europa
LateinamerikaErschwinglichkeit, soziale IntegrationSicherheit, Gesundheitsversorgung

Europa führt bei institutioneller Stärke, Lateinamerika bei Lifestyle-Faktoren, Asien bietet das ausgewogenste Sicherheitsprofil. Für eine fundierte Relocation-Entscheidung ist dementsprchend der Fit zwischen regionalem Profil und individueller Prioritätenliste entscheidend.

Die Top 10 der lebenswertesten Städte für Expats im Detail

Balkendiagramm mit Rangliste der lebenswertesten Städte für Expats, angeführt von Lissabon, gefolgt von Amsterdam, Melbourne, Wien, Barcelona, Singapur, Auckland und Tokio, zeigt composite Scores für zahlreiche Weltstädte zur Orientierung für Expats.

Platz 1: Lissabon, Portugal

Lissabon führt den Index an, weil die portugiesische Hauptstadt in keiner einzigen Kategorie eine signifikante Schwäche aufweist, und nicht weil sie irgendwo führt. Lissabon gehört zu den günstigsten Hauptstädten im Ranking, deutlich erschwinglicher als Wien, Amsterdam oder Kopenhagen. Die Luftqualität zählt zu den besten im europäischen Vergleich, der Sicherheitswert übertrifft Barcelona, Paris und Rom.

Besonders relevant für international mobile Personen: Portugal bietet mehrere rechtliche Wege zur Aufenthaltsgenehmigung, darunter ein Investorenprogramm und ein Digital-Nomad-Visum (siehe auch Bulgarien), was die strategische Positionierung Lissabons gegenüber anderen europäischen Städten weiter stärkt.

Platz 2: Amsterdam, Niederlande

Amsterdam belegt Platz 2, gestützt auf hohe Sicherheitswerte, erstklassige Gesundheitsversorgung und saubere Luft. Unter allen europäischen Städten im Ranking weist Amsterdam die höchste Englischsprachkompetenz auf. Ein entscheidender Vorteil für den Alltag und bei Behördengängen. Bemerkenswert für Expats: Zwischen 2015 und 2022 entfielen rund 72 bis 77 Prozent aller Wege in Amsterdam auf Fußgänger, Radfahrer und den öffentlichen Nahverkehr. Die Stadt ist damit eine der autofreundlichsten Städte Europas im Sinne des autofreien Lebens.

Die Haupteinschränkung sind die Lebenshaltungskosten: Amsterdam gehört zu den teuersten Städten im Sample. Auch die soziale Integration nimmt laut den Daten Zeit in Anspruch.

Platz 3: Melbourne, Australien

Melbourne ist die bestplatzierte Stadt außerhalb Europas und punktet mit den höchsten Englischkenntnissen im gesamten Sample. Das gleichauf mit Singapur, Auckland und Vancouver, und punktet mit exzellenter Luftqualität. Hochwertige Gesundheitsversorgung, stabile politische Strukturen und gut entwickelte urbane Systeme sorgen für ein verlässliches Lebensniveau, besonders für Personen, die aus anderen englischsprachigen Ländern umziehen. Die relative Schwäche liegt im Sicherheitsbereich, der im Vergleich zu den europäischen Top-Ten-Städten etwas zurückfällt.

Platz 4: Wien, Österreich

Wien erreicht Platz 4 und erzielt unter allen europäischen Städten im Ranking den höchsten Gesundheitswert, weltweit übertroffen nur von Seoul. Die Lebenshaltungskosten liegen komfortabel unter denen von Amsterdam, Kopenhagen und Oslo. Wiens ausgedehntes öffentliches Verkehrsnetz und der hohe Anteil an Grünflächen tragen zur alltäglichen Lebensqualität bei. Die größte Einschränkung laut Datenlage ist die soziale Integration: Wien weist unter den Top-10-Städten den niedrigsten Integrationswert auf. Die soziale Eingliederung dauert für Neuankömmlinge erkennbar länger.

Platz 5: Barcelona, Spanien

Barcelona belegt Platz 5 mit einem ausgewogenen Gesamtprofil aus solider Gesundheitsversorgung, vergleichsweise sauberer Luft und hoher internationaler Mobilität. Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal: Barcelona erzielt den höchsten Integrationswert unter allen europäischen Städten der Top 10. Ausländische Staatsangehörige stellen 26,4 Prozent der Stadtbevölkerung. Damit finden Neuankömmlinge eine große und vielfältige internationale Community vor.

Spanien bietet zudem ein sogenanntes „Non-Lucrative Visa„, das finanziell unabhängigen Personen den Aufenthalt ohne Erwerbstätigkeit ermöglicht. Die einzige relevante Schwäche im Vergleich zu den europäischen Konkurrenten ist die Sicherheit, die unter den europäischen Top-10-Städten am niedrigsten ausfällt.

Platz 6: Singapur

Singapur belegt Platz 6 und erzielt den höchsten Mobilitätswert im gesamten Index des Livability-Index von Global Citizen Solutions. Die englische Sprachkompetenz ist gleichauf mit Melbourne, Auckland und Vancouver auf dem höchsten Niveau im Sample. Singapurs langjährige Rolle als globaler Hub für internationale Wirtschaft und Finanzen spiegelt sich in einem institutionellen Umfeld wider, das auf ausländische Fachkräfte ausgerichtet ist. Ein konkreter Beleg für die globale Vernetzung: Der Changi Airport wurde von Skytrax zum World’s Best Airport 2025 gewählt, und das mittlerweile zum 13. Mal.

Die Haupteinschränkung ist das Preisniveau: Singapur ist die teuerste Stadt der Top 10. Auch die Luftqualität liegt im Mittelfeld, und die soziale Integration ist trotz des internationalen Charakters der Stadt schwieriger als der Hub-Status allein vermuten lässt.

Platz 7: Auckland, Neuseeland

Auckland erreicht Platz 7 dank herausragender Umweltqualität und eines besonders einladenden sozialen Klimas für internationale Zuzügler. Die Stadt gehört zu jenen mit der saubersten Luft im gesamten Ranking und bietet wie Melbourne, Singapur und Vancouver den Vorteil vollständiger Englischsprachigkeit. Die Lebenshaltungskosten liegen spürbar unter denen Melbournes. Als Einschränkung fällt der Sicherheitswert auf, der zu den niedrigeren innerhalb der Top 10 zählt, zusammen mit Barcelona und Melbourne.

Platz 8: Tokio, Japan 🏙️

Tokio belegt Platz 8 mit einem der stärksten Sicherheitswerte im gesamten Sample, leicht über dem Niveau mehrerer europäischer Städte. Die Gesundheitsversorgung zählt zu den führenden weltweit und basiert auf einem universellen Krankenversicherungssystem mit freier Arztwahl. Dass die Stadt international zunehmend attraktiver wird, zeigen die Zahlen: Am 1. Januar 2026 lebten in Tokio 783.701 ausländische Staatsangehörige, ein Jahr zuvor waren es noch 721.223. Ein Zuwachs von 62.478 Personen!

Die zentrale Herausforderung ist die Sprache: Tokio weist den niedrigsten Englischkenntnisstand unter allen Top-10-Städten auf, was im Alltag und bei Behördengängen spürbare Hürden schafft.

Platz 9: Kopenhagen, Dänemark

Kopenhagen positioniert sich auf Platz 9 mit hoher Sicherheit, starker Gesundheitsversorgung, sauberer Luft und einem der höchsten Mobilitätswerte im gesamten Index. Die englische Sprachkompetenz ist unter den höchsten in Europa. Eine charakteristische Stadtbesonderheit: Täglich nutzen rund 150.000 Menschen in der Stadt Kopenhagen das Fahrrad als Weg zur Arbeit oder zur Ausbildung – das entspricht einem Modal-Split-Anteil von 36 Prozent aller Wege.

Die limitierenden Faktoren sind Kosten: Kopenhagen ist nach Singapur die zweitteuerste Stadt der Top 10, und verzeichnet einen unterdurchschnittlicher Integrationswert.

Platz 10: Seoul, Südkorea

Seoul belegt Platz 10 und erzielt den höchsten Gesundheitswert aller 35 untersuchten Städte. Der beste Medizinwert im gesamten Ranking. Die internationale Strahlkraft des südkoreanischen Gesundheitssystems ist messbar: 2025 verzeichnete Südkorea 2,01 Millionen ausländische Medizintouristen. Seoul kombiniert diesen medizinischen Spitzenwert mit soliden Sicherheitszahlen und Lebenshaltungskosten, die moderat im Vergleich zu anderen Top-10-Städten sind.

Die relevanten Einschränkungen sind Luftqualität sowie Englischkenntnisse und soziale Integrationswerte, die darauf hindeuten, dass die Eingliederung mehr Zeit und Anpassungsbereitschaft erfordert als in anderen Städten des Rankings.

Welches Expat-Profil passt zu welcher Stadt?

Der Global Citizen Solutions-Index liefert nicht nur ein Gesamtranking, sondern auch eine Profil-Matrix: Je nach Lebensmodell und Prioritätensetzung führen unterschiedliche Städte das persönliche Ranking an.

Expat-ProfilPrioritätenEmpfohlene Städte laut Index
Digitaler NomadeErschwinglichkeit, Expat-CommunityBangkok, Tiflis, Bali
RentnerGesundheitsversorgung, SicherheitWien, Tokio, Seoul, Kopenhagen
Familie mit KindernEnglischzugang, institutionelle StabilitätMelbourne, Auckland, Amsterdam, Singapur
High-Net-Worth IndividualMobilität, Sicherheit, InvestorenprogrammeLissabon, Singapur, Zürich, Dubai
Remote Worker / Expat (allgemein)Balance aus allen FaktorenLissabon, Barcelona

Lissabon und Barcelona sind die einzigen Städte, die konsistent mehrere Expat-Profile gleichzeitig bedienen – durch moderate Kosten, starke Gesundheitsversorgung, hohe soziale Zugänglichkeit und dedizierte Visaprogramme für Rentner, Remote Worker und Investoren.

Flughafenparkplätze und Flughafen-Hotels für Ihren Auslandsaufenthalt

Wer eine Relocation nach Lissabon, Barcelona, Amsterdam oder in eine andere der im Ranking genannten Städte plant, reist in der Regel mehrfach zwischen Deutschland und dem Zielland: Zur Wohnungsbesichtigung, für Behördengänge oder für den eigentlichen Umzugsflug. Damit der Reisestart am Heimatflughafen reibungslos verläuft, bietet Park-Sleep-Fly.de ein umfangreiches Angebot an Flughafen-Parkplätzen sowie Flughafen-Hotels mit Parkmöglichkeit an vielen Standorten in Deutschland und Europa. So können Sie Ihr Fahrzeug sicher am Abflughafen abstellen, egal ob für einen kurzen Vorab-Trip zur neuen Heimatstadt oder für den großen Umzugsflug.

Livability als Reisefreiheit: Die wichtigste Erkenntnis des Rankings

Das datenbasierte Ranking der 35 lebenswertesten Städte für Expats zeigt deutlich: Nicht die Stadt mit dem besten Einzelwert gewinnt, sondern die Stadt mit dem stärksten Gesamtprofil ohne gravierende Schwachstellen. Lissabon, Amsterdam, Melbourne und Wien stehen für diesen Ansatz der balancierterten Stärke statt kategorialer Dominanz.

Für Privatreisende und Expats bedeutet das: Die richtige Frage lautet nicht „Welche Stadt ist objektiv die beste?“, sondern „Welche Stadt passt am besten zu meinem Lebensmodell, meinen Prioritäten und meiner finanziellen Situation?“ Ob Gesundheitsversorgung in Wien, Integrationschancen in Barcelona, Mobilitätsfreiheit in Singapur oder Erschwinglichkeit in Tiflis; jede der untersuchten Städte bietet ein eigenes, kohärentes Livability-Profil. Wer diese Strukturen kennt, trifft eine fundierte und nachhaltige Entscheidung für seinen nächsten Lebensabschnitt im Ausland. Und wer vom deutschen Flughafen aus startet, findet auf Park-Sleep-Fly.de das passende Parkangebot sowie Hotels mit Parkmöglichkeit für einen entspannten Reisebeginn.

FAQ: Fachbegriffe aus dem Livability-Index erklärt

Was ist ein Livability-Index?

Ein Livability-Index ist ein strukturiertes Bewertungsinstrument, das mehrere messbare Indikatoren der Lebensqualität in einem Stadtvergleich zusammenfasst, um objektiv vergleichbare Aussagen darüber zu treffen, wie lebenswert eine Stadt für bestimmte Bewohnergruppen ist. Im Kontext dieses Rankings werden sieben Indikatoren, von Sicherheit über Gesundheitsversorgung bis zu Mobilität, mit unterschiedlichen Gewichtungen zu einem Gesamtscore verdichtet.

Was bedeutet Enhanced Mobility (Erweiterte Mobilität) im Kontext des Index?

„Erweiterte Mobilität“ bezeichnet in diesem Index die strukturelle Reisefreiheit, die mit einem bestimmten Reisepass verbunden ist, gemessen auf Basis des Global Passport Index von Global Citizen Solutions. Der Indikator erfasst nicht nur die Anzahl visafreier oder visa-on-arrival-Destinationen, sondern auch deren relative Attraktivität – also den strategischen Wert der Mobilität für international mobile Personen.

Was ist Expat-Freundlichkeit (Expat Friendliness)?

Expat-Freundlichkeit ist ein Indikator, der die gelebte Erfahrung eines Umzugs in eine neue Stadt abbildet und dabei insbesondere die Leichtigkeit der sozialen Eingliederung misst, basierend auf Befragungsdaten des internationalen Expat-Netzwerks InterNations. Der Indikator berücksichtigt drei Dimensionen: die Offenheit der lokalen Bevölkerung gegenüber Ausländern, die Leichtigkeit, neue Freundschaften zu schließen, und das generelle Willkommensgefühl in der Stadtkultur.

Was versteht man unter einem digitalen Nomaden im Kontext internationaler Mobilität?

Ein digitaler Nomade ist eine Person, die ihren Lebensunterhalt ortsunabhängig durch digitale Arbeit bestreitet und keinen festen bzw. keinen firmennahnen Wohnsitz benötigt, um beruflich tätig zu sein. Im Kontext des vorliegenden Livability-Rankings stellen digitale Nomaden laut Global Citizen Solutions ein wirtschaftlich relevantes Segment dar: 79 Prozent von ihnen verdienen mehr als 50.000 US-Dollar jährlich.

Was bedeutet Modal Split im Stadtverkehr?

Der Modal Split ist eine Kennzahl aus der Verkehrsplanung, die den prozentualen Anteil der verschiedenen Verkehrsmittel am Gesamtverkehrsaufkommen einer Stadt beschreibt. Im Artikel wird der Modal Split im Zusammenhang mit Kopenhagen erwähnt, wo der Radverkehr einen Modal-Split-Anteil von 36 Prozent aller Wege erreicht, und mit Amsterdam, wo umweltfreundliche Verkehrsmittel zusammen 72 bis 77 Prozent aller Wege abdecken.

Was ist ein Non-Lucrative Visa?

Ein Non-Lucrative Visa ist eine Aufenthaltserlaubnis, die finanziell unabhängigen Personen das Leben in einem Land ohne Ausübung einer Erwerbstätigkeit erlaubt, vorausgesetzt, sie können ausreichende eigene Finanzmittel nachweisen. Im Artikel wird dieses Visummodell im Zusammenhang mit Spanien und Barcelona als zusätzliche Möglichkeit für international mobile Personen erwähnt, die ohne Beschäftigung in der Stadt leben möchten.

Was bedeutet Relocation im internationalen Kontext?

Relocation bezeichnet im internationalen Mobilitätskontext den freiwilligen oder beruflich bedingten Umzug einer Person oder Familie in ein anderes Land oder eine andere Stadt, verbunden mit einem dauerhaften oder langfristigen Wechsel des Lebensmittelpunkts. Im Gegensatz zu kurzfristigen Entsendungen umfasst Relocation im Sinne dieses Rankings vor allem eigenständige, selbstbestimmte Umzugsentscheidungen von Privatpersonen.


Artikel: Die lebenswertesten Städte der Welt für Expats: Datenbasiertes Ranking von 35 Metropolen
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