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IATA Sicherheitsbericht 2025: Fliegen bleibt sicher – aber mehr Todesopfer als im Vorjahr

Veröffentlicht am: Ralf Zmölnig CEO u. CvD Park-Sleep-Fly
Surrealistisches Bild eines Piloten im Uniform mit schmelzender Gesichtshälfte, zerfallenden Flugzeugteilen, Uhr und Kompass in einer Wüstenlandschaft und Texttafel IATA Sicherheitsbericht Fliegen bleibt sicher aber mehr Todesopfer kuin im Vorjahr
IATA-Sicherheitsbericht: Trotz hoher Sicherheitsstandards steigt die Zahl der Flugopfer.

Der IATA Annual Safety Report 2025 belegt, dass der Luftverkehr trotz eines Anstiegs der Bordfatalities auf 394 Todesopfer bei 38,7 Millionen Flügen insgesamt auf einem hohen Sicherheitsniveau operiert. Die Gesamtunfallrate sank gegenüber 2024 auf 1,32 Unfälle pro Million Flüge, zwei schwere Einzelereignisse – der Air-India-Flug 171 und der PSA-Airlines-Flug 5342 – trugen dabei überproportional zu den Opferzahlen bei. Gleichzeitig verzeichnete die IATA im Jahr 2025 zum zweiten Mal überhaupt keinen Kontrollverlust im Flug (Loss of Control Inflight), und IOSA-zertifizierte Airlines erzielten mit 0,98 Unfällen pro Million Flüge eine deutlich bessere Bilanz als nicht-zertifizierte Carrier. Hinzu kommen wachsende Herausforderungen durch Konfliktzonen und eine dramatisch zunehmende GNSS-Interferenz, die die Branche und Regulierer vor neue Aufgaben stellen.

IATA Annual Safety Report 2025: Solide Gesamtbilanz mit gestiegenen Opferzahlen

Frau im blauen Licht mit grünen Binärzahlen als Projektion im Gesicht, Konzeptbild für Sicherheit, Datenschutz und digitales Fliegen
Digitale Projektion mit Binärcode auf dem Gesicht einer jungen Frau – Cybersecurity-Motiv.

Der IATA Annual Safety Report 2025 dokumentiert für das vergangene Flugbetriebsjahr eine Gesamtunfallrate von 1,32 Unfällen pro einer Million Flüge – ein Unfall auf je 759.646 Flüge. Das ist besser als der Wert von 1,42 aus dem Jahr 2024, liegt jedoch leicht über dem Fünfjahresdurchschnitt 2021–2025 von 1,27. In absoluten Zahlen gab es 51 Unfälle bei 38,7 Millionen Flügen, verglichen mit 54 Unfällen bei 37,9 Millionen Flügen im Jahr 2024. ✈️

Trotz der verbesserten Unfallrate stieg die Zahl der tödlichen Unfälle leicht auf acht (gegenüber sieben im Jahr 2024 und einem Fünfjahresdurchschnitt von sechs). Die Zahl der Bordfatalities erhöhte sich auf 394 – gegenüber 244 im Jahr 2024 und einem Fünfjahresdurchschnitt von 198. Dieser Anstieg ist maßgeblich auf wenige Einzelereignisse zurückzuführen: Der Air-India-Flug 171 (241 Todesopfer) und der PSA-Airlines-Flug 5342 (64 Todesopfer) allein standen für über 77 % aller Bordfatalities des Jahres 2025.

„Fliegen ist die sicherste Form des Langstreckentransports. Noch vor einem Jahrzehnt – im Zeitraum 2012 bis 2016 – ereignete sich statistisch ein tödlicher Unfall auf je 3,5 Millionen Flüge. Heute liegt diese Rate bei einem tödlichen Unfall auf je 5,6 Millionen Flüge (2021–2025). Das Ziel der Luftfahrt bleibt null Unfälle und null Todesopfer.“
Willie Walsh, Generaldirektor der IATA

Unfallstatistik 2025 im Vergleich: Kennzahlen auf einen Blick

Kennzahl20242025Fünfjahresdurchschnitt 2021–2025
Gesamtunfallrate (pro Mio. Flüge)1,421,321,27
Unfallrate IATA-Mitgliedsairlines1,110,720,80
Gesamtanzahl Unfälle545144
Tödliche Unfälle786
Bordfatalities244394198
Fatality Risk0,060,170,12
Jet-Unfallrate (pro Mio. Flüge)1,231,030,98
Turboprop-Unfallrate (pro Mio. Flüge)3,224,083,70
Gesamtflüge (Millionen)37,938,734,5

Kernaussage: Die Gesamtunfallrate verbesserte sich gegenüber 2024, liegt aber über dem Fünfjahresdurchschnitt. Turboprop-Flugzeuge weisen mit 4,08 eine deutlich höhere Unfallrate auf als Jet-Flugzeuge (1,03). IATA-Mitgliedsairlines schneiden mit 0,72 erheblich besser ab als der globale Durchschnitt.

Häufigste Unfalltypen und die Null-LOC-I-Leistung als historische Besonderheit

Die häufigsten Unfallkategorien im Jahr 2025 waren Tail Strikes (Heckkontakt mit dem Boden), Fahrwerkereignisse, Runway Excursions (Abkommen von der Start- oder Landebahn) sowie Bodenbeschädigungen. Diese Häufung unterstreicht, dass Start, Landung und Bodenabfertigung nach wie vor die kritischsten Phasen eines Fluges darstellen. 🛬

Besonders herausragend ist jedoch die Tatsache, dass es im Jahr 2025 keinen einzigen Unfall durch Loss of Control Inflight (LOC-I) gab. Dies ist erst das zweite Mal in der modernen Luftfahrtgeschichte – zuvor gelang dies nur im Jahr 2020. LOC-I gilt traditionell als eine der häufigsten Ursachen für Todesopfer bei Flugunfällen, weshalb dieser Nullwert als bedeutender Erfolg gewertet wird.

Flughafeninfrastruktur trug zu 16 % der Unfälle im Jahr 2025 bei. Walsh appellierte daher an alle Flughäfen und Regulierungsbehörden: Starre Hindernisse in Pistennähe erhöhten in mehreren Fällen die Unfallschwere erheblich und verwandelten potenziell überlebbare Ereignisse in tödliche. Die konsequente Einhaltung globaler Standards für Runway Safety Areas und frangible Installationen in Sicherheitszonen ist unverzichtbar.

IOSA-Zertifizierung als Qualitätsmerkmal: Deutlich niedrigere Unfallraten für geprüfte Airlines

Airlines im Register des IATA Operational Safety Audit (IOSA) erzielten im Jahr 2025 eine Gesamtunfallrate von 0,98 pro Million Flüge – signifikant besser als die 2,55 nicht-IOSA-zertifizierter Carrier. IATA-Mitgliedsairlines erreichten sogar einen Wert von 0,72 gegenüber 3,09 bei Nicht-IATA-Mitgliedern. Alle IATA-Mitgliedsairlines, die einer IOSA-Prüfung zugänglich sind, befinden sich auch im IOSA-Register. ✅

Für Flugreisende ist dies ein relevantes Auswahlkriterium: Eine Buchung bei IOSA-zertifizierten Airlines entspricht statistisch einem deutlich geringeren Unfallrisiko. Die Liste der zertifizierten Carrier ist öffentlich einsehbar und umfasst die überwiegende Mehrheit der weltweit bekannten Linienairlines.

Regionale Sicherheitsunterschiede: Afrika mit höchster Unfallrate, Naher Osten besonders sicher

Die regionalen Unterschiede in der Flugsicherheit sind im IATA Annual Safety Report 2025 erheblich und sollten bei der Reiseplanung berücksichtigt werden. 🌍

Afrika: Höchste Unfallrate mit Verbesserungstendenz

Afrika verzeichnete im Jahr 2025 sieben Unfälle und eine Gesamtunfallrate von 7,86 pro Million Sektoren – eine Verbesserung gegenüber dem Wert von 12,13 im Jahr 2024, jedoch nach wie vor die höchste Rate aller Regionen. Das Fatality Risk stieg von null (2024) auf 2,19. 71 % der Unfälle bei afrikanischen Betreibern betrafen Turboprop-Flugzeuge. Die IATA kritisiert dabei explizit die mangelhafte Einhaltung von Untersuchungspflichten gemäß Anhang 13 der Chicagoer Konvention: Nur 19 % der Unfallberichte wurden fristgerecht abgeschlossen – der schlechteste Wert weltweit.

Nordamerika: Unfallrate gestiegen, aber Verbesserungspotenzial vorhanden

Nordamerika meldete im Jahr 2025 16 Unfälle und eine Unfallrate von 1,68 pro Million Sektoren, was über dem regionalen Fünfjahresdurchschnitt von 1,33 liegt. Das Fatality Risk stieg von null (2024) auf 0,21. Die häufigsten Unfalltypen waren Bodenbeschädigungen und Tail Strikes.

Europa: Null Todesopfer und rückläufige Unfallrate

Europa verzeichnete im Jahr 2025 elf Unfälle bei einer Rate von 1,30 pro Million Sektoren – eine Verbesserung gegenüber 1,48 im Jahr 2024, aber leicht über dem regionalen Fünfjahresdurchschnitt von 1,11. Das Fatality Risk lag bei null, eine Verbesserung gegenüber 0,03 im Vorjahr. Die häufigsten Unfalltypen waren In-Flight-Schäden und Tail Strikes.

Naher Osten und Nordafrika: Nullrisiko bei Todesfällen seit 2019

Die Region Naher Osten und Nordafrika (MENA) erzielte im Jahr 2025 mit nur einem Unfall (einer Runway Excursion) eine Unfallrate von 0,53 pro Million Sektoren – die niedrigste aller Regionen nach Nordostasien. Das Fatality Risk blieb zum sechsten Jahr in Folge seit 2019 bei null.

Regionale Gesamtunfallraten 2025 im Vergleich

RegionUnfallrate 2024Unfallrate 2025Fünfjahresdurchschnitt 2021–2025Anzahl Unfälle 2025
Afrika12,137,869,377
Asien-Pazifik1,080,910,996
GUS1,442,742,264
Europa1,481,301,1111
Lateinamerika & Karibik1,841,772,025
Naher Osten & Nordafrika1,090,531,011
Nordamerika1,491,681,3316
Nordostasien0,160,160,181
Global1,421,321,2751

Kernaussage: Afrika und die GUS-Region weisen die höchsten Unfallraten auf, während Nordostasien und der Nahe Osten die sichersten Regionen der Welt für den Luftverkehr darstellen. Europa liegt im Mittelfeld mit einem erfreulichen Fatality Risk von null.

Konfliktzonen als wachsende Bedrohung für den zivilen Luftverkehr

Die Zunahme aktiver Konfliktzonen weltweit erzwingt immer komplexere Umroutungen im zivilen Luftverkehr und erhöht den operativen Aufwand für Airlines erheblich. Jüngstes Beispiel sind die massiven Störungen infolge des Krieges zwischen den USA/Israel und dem Iran, der große Teile des nahöstlichen Luftraums für zivile Flüge zeitweise unbrauchbar machte. ⚠️

Die IATA fordert von Staaten eine zeitnahe, transparente und koordinierte Schließung von Lufträumen, wenn Risiken nicht anderweitig beherrschbar sind. Ebenso wichtig: die Depolitisierung von Luftraumöffnungen und -schließungen. Nur auf Basis von Sicherheits- und Schutzparametern – nicht politischen Erwägungen – sollten solche Entscheidungen getroffen werden. Klare und professionell formulierte NOTAM (Notice to Airmen) sowie Risikohinweise sind für Airlines unverzichtbar, um eigene Risikoabwägungen für sichere Flugoperationen vornehmen zu können.

GNSS-Interferenz: Jamming und GPS-Spoofing auf dramatischem Höchststand

Störungen des Global Navigation Satellite System (GNSS) haben sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die Navigationssicherheit im Luftverkehr entwickelt. Laut IATA-Incident-Data-eXchange stiegen die gemeldeten Jamming-Ereignisse im Jahr 2025 um 67 % gegenüber 2023, während GPS-Spoofing-Vorfälle sogar um 193 % zunahmen. 📡

Walsh bezeichnete GNSS-Interferenzereignisse als „zutiefst besorgniserregend“: Airlines seien für sichere und effiziente Flugoperationen auf GNSS angewiesen. Zwar ermöglichten Systemredundanzen weiterhin sichere Abläufe, doch seien unmittelbare Schritte von Regierungen und Flugsicherungsorganisationen notwendig, um die Lagewahrnehmung zu verbessern und Piloten mit besseren Abwehrwerkzeugen auszustatten. Letztlich müsse die Praxis der GNSS-Interferenz vollständig unterbunden werden.

Unfalluntersuchungsberichte: Nur 63 % fristgerecht abgeschlossen – Afrika mit kritischem Nachholbedarf

Die Qualität und Pünktlichkeit von Unfalluntersuchungsberichten ist eine wesentliche Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung der Flugsicherheit. Die IATA-Analyse der zwischen 2019 und 2023 durchgeführten Untersuchungen zeigt jedoch, dass weltweit nur 63 % der Berichte im Einklang mit den staatlichen Verpflichtungen aus der Chicagoer Konvention (Anhang 13) fristgerecht abgeschlossen wurden. 📋

Die regionalen Abschlussquoten variieren erheblich:

  • GUS: 81 % (höchste Abschlussquote)
  • Nordamerika: 78 %
  • Europa: 75 %
  • Asien-Pazifik: 68 %
  • Nordostasien: 67 %
  • Naher Osten & Nordafrika: 67 %
  • Lateinamerika & Karibik: 60 %
  • Afrika: 19 % (niedrigste Abschlussquote)

Um die branchenweite Sicherheitskultur zu stärken, hat die IATA eine zentralisierte Plattform eingerichtet, die Sicherheitsempfehlungen aus abgeschlossenen Untersuchungsberichten in einem globalen Repository bündelt. So sollen künftige Ereignisse durch datenbasierte Analyse und den Austausch von Best Practices verhindert werden.

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Flugsicherheit 2025: Das Wichtigste im Überblick

Der IATA Annual Safety Report 2025 zeigt ein differenziertes Bild: Die Gesamtunfallrate sank auf 1,32 pro Million Flüge und damit auf den besten Wert seit 2024, doch die Zahl der Bordfatalities stieg auf 394 – hauptsächlich bedingt durch zwei schwere Einzelunfälle. Die historische Null-LOC-I-Bilanz und die deutlich besseren Kennzahlen von IOSA-zertifizierten Airlines belegen, dass internationale Standards und Audits Leben retten. Regionale Unterschiede bleiben erheblich: Während Europa ein Fatality Risk von null erreichte, kämpfen Afrika und die GUS-Region mit strukturellen Herausforderungen. Wachsende Risiken durch Konfliktzonen und GNSS-Interferenz erfordern verstärktes Engagement von Regierungen, Flugsicherern und Airlines.

Für Flugreisende gilt: Fliegen ist und bleibt die statistisch sicherste Art zu reisen. Eine Buchung bei IOSA-zertifizierten Airlines sowie die Nutzung gut vorbereiteter Flughäfen mit modernen Sicherheitsstandards bieten die beste Grundlage für einen sicheren Flug. Nutzen Sie Flughafenparkplätze und Flughafenhotels mit Park & Fly von park-sleep-fly.de, um Ihre Reise von Anfang an entspannt zu gestalten.

Häufige Fragen: Fachbegriffe aus dem IATA Sicherheitsbericht 2025

Was ist der IATA Annual Safety Report?

Der IATA Annual Safety Report ist der jährlich von der International Air Transport Association veröffentlichte Jahressicherheitsbericht, der globale und regionale Unfalldaten des kommerziellen Luftverkehrs systematisch auswertet, Trends analysiert und Empfehlungen für die Branche formuliert.

Was bedeutet Fatality Risk?

Der Fatality Risk (Todesfallrisiko) ist eine Kennzahl der IATA, die das Risiko misst, als Passagier oder Crewmitglied in einen katastrophalen Unfall ohne Überlebende verwickelt zu werden – berechnet als Anteil der Todesopfer an der Gesamtheit der Reisenden pro Million Flüge, ohne Berücksichtigung der Flugzeugkapazität.

Was versteht man unter Loss of Control Inflight (LOC-I)?

Loss of Control Inflight (LOC-I) bezeichnet eine Unfallkategorie im Luftverkehr, bei der die Besatzung die Kontrolle über das Flugzeug im Flug verliert – typischerweise durch aerodynamische Instabilität, Systemausfälle oder menschliches Versagen – und die historisch zu den häufigsten Ursachen tödlicher Flugunfälle zählt.

Was ist eine Runway Excursion?

Eine Runway Excursion ist ein Luftfahrtunfall oder -zwischenfall, bei dem ein Flugzeug beim Starten oder Landen die Grenzen der Start- und Landebahn verlässt, entweder seitlich (Veer-off) oder durch das Ende der Bahn hindurch (Overrun).

Was ist ein Tail Strike?

Ein Tail Strike ist ein Ereignis, bei dem das Heck eines Flugzeugs während des Starts, der Landung oder der Bodenphase mit der Piste oder einem Bodenhindernis in Kontakt kommt, was zu strukturellen Schäden am Rumpf führen kann und eine der häufigsten Unfallkategorien im kommerziellen Luftverkehr darstellt.

Was bedeutet IOSA-Zertifizierung?

Die IOSA-Zertifizierung (IATA Operational Safety Audit) ist ein international anerkanntes Bewertungssystem der IATA, das Betriebssicherheitsstandards von Airlines auditiert und zertifiziert – Airlines mit IOSA-Zertifikat weisen statistisch signifikant niedrigere Unfallraten auf als nicht-zertifizierte Carrier.

Was ist GNSS-Interferenz im Luftverkehr?

GNSS-Interferenz im Luftverkehr bezeichnet absichtliche oder unbeabsichtigte Störungen des Global Navigation Satellite System, die Navigationssysteme an Bord von Flugzeugen beeinträchtigen oder in die Irre führen können – unterschieden wird zwischen Jamming (Signalblockierung) und Spoofing (Aussenden falscher Positionssignale).

Was ist ein NOTAM?

Ein NOTAM (Notice to Airmen) ist eine offizielle Bekanntmachung der Luftfahrtbehörden, die Piloten und Flugbetriebsstellen über sicherheitsrelevante Änderungen oder Risiken im Luftraum informiert – beispielsweise Luftraumsperrungen, veränderte Navigationshilfen oder Gefahren durch Konfliktzonen.

Was ist die Chicagoer Konvention (Annex 13)?

Die Chicagoer Konvention ist das grundlegende internationale Abkommen über die Zivilluftfahrt von 1944; Annex 13 regelt darin spezifisch die staatlichen Pflichten zur Untersuchung von Luftfahrtunfällen und -zwischenfällen, einschließlich der Verpflichtung zur Veröffentlichung vollständiger und zeitgerechter Untersuchungsberichte.

Was ist ein Controlled Flight Into Terrain (CFIT)?

Controlled Flight Into Terrain (CFIT) bezeichnet einen Unfalltyp in der Luftfahrt, bei dem ein voll funktionsfähiges und von der Besatzung kontrolliertes Flugzeug unbeabsichtigt mit dem Boden, Wasser oder einem Hindernis kollidiert – häufig unter schlechten Sichtbedingungen oder aufgrund von Navigationsfehlern.


Artikel: IATA Sicherheitsbericht 2025: Fliegen bleibt sicher – aber mehr Todesopfer als im Vorjahr
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